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BurdaForward Advertising
25.04.2017

Gut gerüstet

BurdaForward Advertising
25.04.2017

Gut gerüstet

Es verdichten sich die Gerüchte im Markt, dass Google einen eigenen AdBlocker für Chrome, den hauseigenen und derzeit meistgenutzten Browser mit über 30% der Nutzung in Deutschland, plant. Dem Wall Street Journal zufolge könnte der Adblocker standardmäßig aktiviert sein und in erster Linie Werbung aus einer Website herausfiltern, die eine aus Google-Sicht schlechte Nutzererfahrung liefere. Hierbei orientiere Google sich an den Vorgaben der „Coalition for Better Ads“, der unter anderem Google und Facebook angehören. Martin Lütgenau, Geschäftsführer der BurdaForward Advertising, sieht der neuesten Ankündigung von Google gelassen entgegen.

Was sagen Sie zu der Initiative von Google?

Martin Lütgenau: Uns überrascht die Ankündigung von Google nicht. Schließlich haben wir selbst bereits vor über einem Jahr die entsprechenden Werbeformate aus unserem Portfolio entfernt, und das aus gutem Grund. Mittlerweile können wir bereits aus eigener Erfahrung berichten: Qualitativ bessere Werbung, bei der man auf störende Layer-Formate verzichtet, zahlt sich am Ende aus.

Also erfüllen Sie die Anforderungen der Coalition for Better Ads?

M.L.: Ja. Der Anforderungskatalog stellt für uns keine Herausforderung dar, denn die Werbeformate von der Blacklist haben wir längst nicht mehr im Angebot. Im Gegenteil sogar: Wir begrüßen grundsätzlich jegliche Initiativen, die es im Markt für bessere digitale Werbung gibt.

AdBlocker Initiativen scheinen aktuell trotzdem eine Renaissance zu erfahren. Google führt als Argument auf, dass der Nutzer Werbung so nicht möchte. Wie steht BurdaForward dazu?

M.L.: Wir haben uns strategisch bei BurdaForward so aufgestellt, dass wir die Bedürfnisse unserer User in den Mittelpunkt rücken und Werbung so ausspielen, dass sowohl der Nutzer als auch der Werbekunde bessere Qualität erhält. Im Rahmen dieser Aktivitäten, die wir bei uns mit „Goodvertising“ umschreiben, haben wir Ende 2015 jegliche Werbung, die Content verdeckt, aus unserem Portfolio entfernt. Seitdem können Werbetreibende bei uns keine Layerformate, Pop-Ups oder Expandable Ads mehr buchen. Allerdings beobachten wir mit großer Sorge, wie uns von nationalen und vor allem internationalen Gatekeepern wie beispielsweise Browserherstellern oder Anbietern von AdBlockern oder Anti-Viren-Programmen Regeln aufgezwungen werden, die massive wirtschaftliche Folgen für viele deutsche Marktteilnehmer haben.

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