Interview
08.10.2018

10 Fragen an... Moritz Wanke

Interview
08.10.2018

10 Fragen an... Moritz Wanke

Burda – das sind über 11.000 Menschen, alle mit ganz verschiedenen, spannenden Aufgaben. In der neuen Interview-Reihe „10 Fragen an…“ stellen wir Mitarbeiter aus den unterschiedlichsten Unternehmensbereichen vor, damit Sie Burda noch besser kennenlernen.

Heute haben wir uns mit Moritz Wanke, Chefredakteur bei Chip Foto-Video in München, unterhalten. Lesen Sie, was Moritz antreibt, worauf er stolz ist und worauf er auf keinen Fall verzichten möchte, wenn er morgens ins Büro kommt:

Was genau machen Sie bei Burda?

Als Chefredakteur verantworte ich vor allem die Print-Magazine Chip Foto-Video und N-Photo. Außerdem gehört der Digitalkamera-Channel auf Chip.de zu meinen Verantwortungsbereichen.

Seit wann und warum sind Sie zu Burda gekommen?

Mit meiner Anstellung am 1. Juli 2013 bei Chip konnte ich einen großen Traum verwirklichen: bei einem Magazin zu arbeiten, das ich bereits seit meiner Kindheit schätze und das auch innerhalb der Branche eine hohe Reputation genießt. Hinzu kommt, dass ich mit dem Schwerpunkt Fotografie mein Hobby zum Beruf machen konnte – schöner geht’s kaum! Und wenn dazu noch eines von Deutschlands größten Verlagshäusern dahintersteht, in dem sich Mitarbeiter beruflich wie substanziell weiterentwickeln können, dann gehört meine Anstellung wohl zu den Gelegenheiten, die man nur einmal im Leben bekommt.

Wenn Sie Chip Foto-Video in drei Worten beschreiben müssten, welche wären das?

Leidenschaftlich. Lesernah. Legendär. :-) 

Welche Kompetenzen braucht man, um Ihren Job zu machen?

Allen voran sollte man ein Gespür für Themen entwickeln, die Leser interessieren. Anschließend gilt es, die Geschichte unterhaltsam, verständlich und visuell ansprechend zu verarbeiten, um eine möglichst große Zielgruppe zu erreichen. So viel zum Journalistischen. Abseits davon fällt auch viel Strategisches und Administratives an: Welche Projekte planen wir als nächstes? Was lässt sich wie optimieren? Wo sehen wir unsere Produkte in den kommenden drei Jahren? Außerdem ganz wichtig: erst Altes von der Liste streichen, bevor neue Projekte an den Start gehen.

Was ist ihr nächstes großes Ziel, auf das sie hinarbeiten?

Zwei Fragen beschäftigen mich in nächster Zeit ganz besonders: Wie entwickeln wir unsere Printprodukte weiter und wie starten wir online noch erfolgreicher durch? Dazu werden wir 2019 den Digitalkamera-Channel stark überarbeiten und eine stärkere Wechselwirkung zwischen Print und Online anvisieren.

Welcher Rat hat Ihnen auf Ihrem bisherigen Weg besonders geholfen?

Mach nur das, was du gerne machst. Bislang hatte ich das große Glück, persönliche Interessen mit in den Job zu nehmen. Das hat mir vor allem beruflich sehr weitergeholfen, da ich täglich sehr gerne in die Redaktion komme und mit Leidenschaft bei der Arbeit bin.

Auf welches Projekt sind Sie besonders stolz?

Mit Betonung auf „besonders“ springt mir insbesondere die Überarbeitung der Chip Foto-Video zum 15. Jubiläum in den Kopf. Hier haben meine Kollegen großartige Arbeit geleistet: Das Magazin sieht frischer aus, wir haben viele neue Themen und konnten ein Großteil des Feedbacks unserer Leser umsetzen.

Was würden Sie Berufseinsteigern Ihrer Branche mit auf den Weg geben?

Auf jeden Fall das Buch „Deutsch für junge Profis“ von Wolf Schneider. Spaß beiseite: Journalismus ist ein toller Beruf, der auch in Zeiten des medialen Umbruchs und von Fake-News weiterhin große Bedeutung genießt. Wenn ich nur lediglich einen Tipp mitgeben darf, dann dass der- oder diejenige versuchen sollte, alle Seiten der Medien kennenlernen: Online, Print und Video besitzen alle ihre eigenen Vorzüge und ergänzen sich hervorragend – sofern man sie eben kennt und lebt.

Auf was können Sie im Arbeitsalltag auf keinen Fall verzichten?

Meine Kollegen. Bei Chip arbeiten ausschließlich tolle Menschen, die mitunter der Grund sind, dass ich meinen Job so gerne erledige.

Wie schalten Sie ab?

Mit Musik. Ich hege eine Leidenschaft für Synthesizer der 70er sowie 80er Jahre und sitze gerne ein paar Stunden pro Woche vor meinem Computer, um ein paar Songs zu produzieren. Das entspannt ungemein!

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