Elle
13.01.2020

10 Fragen an... Tina Totic

Burda – das sind über 12.000 Menschen, alle mit ganz verschiedenen, spannenden Aufgaben. In der Interview-Reihe „10 Fragen an…“ stellen wir Mitarbeiter aus den unterschiedlichsten Unternehmensbereichen vor, damit Sie Burda noch besser kennenlernen.

Heute haben wir uns mit Tina Totic, Lifestyle-Redakteurin für Elle und Elle Decoration in München, unterhalten. Lesen Sie, was Tina antreibt, worauf sie stolz ist und worauf sie auf keinen Fall verzichten möchte, wenn sie morgens ins Büro kommt.

Was genau machen Sie bei Hubert Burda Media?

Ich bin Lifestyle-Redakteurin für Elle und Elle Decoration. „Lifestyle“ ist ein unglaublich vielschichtiger Begriff und das zeigt sich auch in meinen Arbeitsbereichen. Den Großteil machen das Thema Modetext und konzeptionelle Modethemen aus, sowie Interior, Design, Food, Zeitgeist-Themen. Im Grunde habe ich die Freiheit, zu jedem Bereich, zu dem mir ein tolles Thema einfällt, etwas vorzuschlagen. Ob für Elle und Elle DecorationElle.de, unsere Specials (wie z.B. Elle Hochzeit), Events und vieles mehr. Wir arbeiten relativ ressortübergreifend und sind sehr an der Marke Elle als Ganzes orientiert. Das gibt uns unglaublich viel kreativen Freiraum, worüber ich sehr froh und dankbar bin – denn so entstehen die tollsten Ideen!

Wann und warum sind Sie zu Burda gekommen?

2012. Ich habe Hals über Kopf meinen ersten Job in der Werbebranche (ich war Texterin und Konzepterin) gekündigt, denn mein Traum war es, für ein Modemagazin zu schreiben. Ich wusste nicht, ob das überhaupt klappt. Ich hatte nicht die allerbesten Vorraussetzungen, für ein Volontariat genommen zu werden. Ich hatte weder ein längeres Praktikum absolviert, noch Kontakte zur Branche, keine journalistische Erfahrung oder Ausbildung. Dafür jede Menge Leidenschaft, Talent und eigene Visionen. Ich denke, das waren auf jeden Fall Faktoren, die meine damalige Chefin gesehen hat. Und die sie dann bewogen haben, mich unter all den Anwärterinnen auszuwählen. Auf mein Volontariat bei verschiedenen Online-Titeln (Elle.de, Instyle.de, Freundin.de und damals Cover.de) folgte dann leider keine Übernahme. Aber es verging nicht einmal ein halbes Jahr und Elle kam auf mich zu. Ich hatte dort im Zuge meines Volontariats meine Zweitredaktion absolviert und man erinnerte sich an mich. Das freute mich unglaublich, weil Elle für mich der überirdischste Wunschjob überhaupt war. Ich bin hier seit 2015 fest angestellt. Es ist schön, das zu schreiben.

Wenn Sie Elle mit drei Worten beschreiben müssten, welche wären das?

Zeitlos. Zeitgeist. Stilsicher.

Welche Kompetenzen braucht man, um Ihren Job zu machen?

Ich denke immer noch: Leidenschaft! Talent! Eigene Visionen! Das kann man in jedem Job so anwenden. Außerdem Neugier und die Offenheit, jeden Tag etwas Neues dazuzulernen – aus allen Bereichen des Lebens und der Welt. Wichtig: Jedes neue und fremde Thema erst mal urteilsfrei von allen Seiten zu betrachten. Einmal aus der eigenen Perspektive, mit dem eigenen Stil und Geschmack. Und aus der Sicht der Elle-Leserin. Die Summe aus beidem ergibt unsere DNA, würde ich sagen. 

Auf welches Projekt sind Sie besonders stolz?

Für mich ist jedes Heft ein Projekt für sich, auf das ich stolz bin. Der gesamte Prozess, jedes Mal neu zu beginnen und neu zu denken. Außerdem das Projekt meiner eigenen Entwicklung unter dem Dach der Elle, bezogen auf das Schreiben, die Konzepte und meine Denkweise.  

Was ist Ihr nächstes, großes Ziel, auf das Sie hinarbeiten?

Ich feile hier und da an einigen Ideen für Rubriken für unsere diversen Plattformen – aber das muss ich erstmal bei meinen Chefinnen pitchen, bevor sie das aus Versehen im Internet lesen. ;-)

Welcher Rat hat Ihnen auf Ihrem bisherigen Weg besonders geholfen?

„Bleib bei Dir selbst.“ Das ist auf alles bezogen. Denn genau das ist der Grund, warum man überhaupt für diesen Job genommen wurde. Und: „Bisher wurde in diesem Heft nicht eine leere Seite gedruckt.“ In ultrastressigen Momenten, in denen alles aussichtslos erscheint, erinnere ich mich an diesen Satz. Ich weiß nicht mehr, wer ihn gesagt hat, aber das lässt meinen Stresspegel sofort sinken und ich kann mit klarerem Kopf an den richtigen Lösungen arbeiten.

Was würden Sie Berufseinsteigern Ihrer Branche mit auf den Weg geben?

Wenn du deine wahre Leidenschaft findest, wirst du IMMER einen Weg finden, um an dein Ziel zu kommen. Wahres Talent wird von den richtigen Leuten erkannt. Völlig unabhängig von Alter, Status, Ausbildung, Aussehen, Kontakten oder so. Das habe ich schon so oft erlebt und bin davon absolut überzeugt.

Auf was können Sie im Arbeitsalltag auf keinen Fall verzichten?

Wild im Internet browsen! So banal das klingt, das inspiriert mich zu zig Ideen. Es kam schon vor, dass mir beispielsweise bei einem Food-Artikel eine zündende Idee für ein Modethema kam. Man sollte immer und überall bereit sein, inspiriert zu werden.

Wie schalten Sie in Ihrer Freizeit am besten ab?

Unterschiedlich. Auf jeden Fall ohne Handy. Zurzeit entspannt mich Kochen und das Thema Ernährung. Weitere Entspannungshelfer: das Maria Einsiedel Bad, mein Shih-Tzu-Hund namens Lenny, sowie die beste Sendung der Welt: Ru Pauls Drag Race.

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Weitere Impressionen & Downloads

„French Chic“ Motto-Tag in den Farben der Tricolore - passend zur neuen Ausgabe. Fotochefin Carlotta Abbate (mit Cover) hat die Aktion ins Leben gerufen und schickt dann immer ein Moodboard zum Dresscode an alle herum © HBM

 

Mit Kolleginnen bei einem Mercedes-Event in Amsterdam © HBM

Blau machen! Tinas offizielles Xing-Bild © HBM

In Sambia war Tina vor zwei Jahren für Elle Traveller unterwegs © HBM

Tierisch süßer Bildschirmschoner © HBM

Die Sicht von ihrem Platz aus mit vielen Vintage-Elle-Covern: von dem ersten französischen 1945 bis hin zu US-Ausgaben aus den 80ern © HBM

Tina mit ihrem Hund, dem Shih-Tzu Lenny, von dem wir in Zukunft noch mehr erfahren werden © HBM

Elle-Redakteurin Tina Totic an ihrem Schreibtisch vor Kunstwerken, die sie inspirieren: „Mir ist wichtig, meinen Arbeitsplatz wie einen Lebensraum zu gestalten, denn ich verbringe hier so viel Zeit. Da lohnt es sich, es sich schön zu machen.“ © HBM

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