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Anlässlich des heutigen Weltumwelttags gibt die Klimalotterie ClimaClic die Gewinner:innen des ClimaAward 2026 bekannt. Im April bestimmten sowohl die Community als auch eine Fachjury ihre Favoriten. Beide Votings flossen zu gleichen Teilen in die finale Entscheidung ein. Drei Klimaschutzprojekte aus den Bereichen Bodenaufbau, Berufsbildung und Moorschutz konnten sich durchsetzen. Sie erhalten Fördermittel in Höhe von insgesamt 50.000 Euro für die Umsetzung ihrer Vorhaben.
Der ClimaAward wurde ins Leben gerufen, um die Klimapartner:innen von ClimaClic unabhängig von ihren eigenen Projekten zu fördern. Mit dem Erwerb der „Clima-Lose“ leisten Kund:innen aktiv einen Beitrag zum Klimaschutz. Wenn sie dabei den ClimaAward als Förderprojekt auswählen, fließen 30 Prozent der Spieleinsätze in den Fördertopf. Mit jedem „Clima-Los“ wird so ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet und Kund:innen erhalten zusätzlich die Chance auf einen Gewinn in Höhe von bis zu zwei Millionen Euro.
Die diesjährigen Gewinnerprojekte stehen für drei wirksame Ansätze im Klimaschutz: Bodenaufbau mit Pflanzenkohle, nachhaltige Berufsbildung in Uganda und der Erhalt von Mooren als natürliche CO2-Speicher. So zeigen Mellifera e. V., Afrika Rise e. V. und der NABU Baden-Württemberg, wie praxisnaher Klimaschutz vor Ort und weltweit gestaltet werden kann.
1. Platz: Mellifera e. V.
Mit dem Projekt „Klimaboden“ macht Mellifera e. V. Pflanzenkohle als Werkzeug für Bodenaufbau, Klimaschutz und Artenvielfalt praktisch nutzbar. In bundesweiten Klimagärtner-Workshops lernen Teilnehmende, wie Pflanzenkohle manuell hergestellt und gezielt eingesetzt wird, um Wasser und Nährstoffe im Boden zu binden und Kohlenstoff langfristig zu speichern. Die Förderung in Höhe von 30.000 Euro soll dazu beitragen, fünf bis zehn Workshops in Deutschland umzusetzen und erstmals eine wissenschaftliche Untersuchung der hergestellten Pflanzenkohle zu ermöglichen.
2. Platz: Afrika Rise e. V.
Mit dem Projekt „Green College“ unterstützt Afrika Rise e. V. den Aufbau und Betrieb einer handwerklichen Berufsschule in Uganda. Dort erhalten junge Menschen eine praxisnahe Ausbildung und lernen neben handwerklichen Fertigkeiten auch Grundlagen in ökologischer Landwirtschaft, erneuerbaren Energien und nachhaltigem Wirtschaften. Die Förderung in Höhe von 15.000 Euro fließt in den weiteren Ausbau dieses Bildungsangebots und stärkt damit sowohl Klimaschutz als auch berufliche Perspektiven vor Ort.
3. Platz: NABU Baden-Württemberg
Mit dem Projekt „Moorschutz-Federsee“ setzt sich der NABU Baden-Württemberg für die Renaturierung und den Erhalt des Federseemoors ein – eines der bedeutendsten Moorgebiete Südwestdeutschlands. Vor Ort werden Moorflächen wiedervernässt, Entwässerungsgräben verschlossen und wertvolle Lebensräume langfristig gesichert. Die Förderung in Höhe von 5.000 Euro unterstützt die Landschaftspflege sowie die Umweltbildungsarbeit am Federsee und hilft dabei, den praktischen Moorschutz weiter auszubauen.
„Was mich jedes Jahr aufs Neue beeindruckt, ist die Bandbreite der eingereichten Projekte. Die diesjährigen Gewinner:innen zeigen, dass wirksamer Klimaschutz überall beginnen kann – im eigenen Garten, in einer Berufsschule in Uganda oder in einem Moor in Oberschwaben. Dieses Engagement gemeinsam mit unserer Community zu fördern, ist genau das, wofür der ClimaAward steht. Unser Dank gilt allen, die abgestimmt haben.“
Barbara Wörz, Mitinitiatorin von ClimaClic
ClimaClic ist die erste Klimalotterie Deutschlands. Mit dem Erwerb von Clima-Losen können Kund:innen ein Klimaschutzprojekt ihrer Wahl unterstützen. Seit der Gründung hat ClimaClic bereits mehr als 1.500.000 Euro an Fördermitteln für geprüfte Klimaschutzprojekte ausgezahlt.
Weitere Informationen zum ClimaAward 2026 finden Sie unter: www.climaclic.de