Medientage München
24.10.2022

Burdas Vielfalt präsentiert sich

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Nach zwei Jahren Pandemie und Digital-Konferenzen konnten die Medientage München 2022 endlich wieder live im Internationalen Congress Center München stattfinden. 5.000 Besucher:innen setzten sich mit aktuellen und spannenden Themen auseinander und genossen zahlreiche Networking-Möglichkeiten und Entertainment-Formate. Drei Tage lang diskutierten rund 400 Speaker:innnen und Diskussionsteilnehmer:innen aus den Bereichen Medienwirtschaft und -politik, Kultur, Wissenschaft und Gesellschaft über die Transformation der Medienbranche im Zeitalter der Multikrisen. Das Motto „More relevant than ever“ wurde vielseitig von Top-Speaker:innen wie dem bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder, Gründer und Box-Weltmeister Dr. Wladimir Klitschko oder Moderator Sebastian Pufpaff aufgegriffen. Unter den zahlreichen Panels war auch Burda mit großartigen und vielseitigen Themen vertreten.

Tinderisierung der Arbeitswelt mit Katharina Herrmann

Vorständin Katharina Herrmann trat auf einem Recruiting-Panel zum Thema „Tinderisierung der Arbeitswelt“ auf und beantwortete die allgegenwärtige Frage, ob die Generation Z die „Generation unverbindlich“ sei.


„Die junge Generation trifft auf eine völlig andere Arbeitsmarktsituation als die Generationen davor, weil heute das Angebot an Jobs die Verfügbarkeit an passenden Kandidat:innen oftmals übersteigt. Damit geht sie konsequent um, indem sie kritische Fragen stellt, ihre Wünsche deutlich und selbstbewusst formuliert. Ich finde, dafür haben die jungen Menschen Lob verdient.“

Katharina Herrmann, Vorständin Hubert Burda Media


Im Rahmen des Talks erklärte sie ebenso, wobei es bei der Jobauswahl ankommt: eine passende Auswahl, das richtige Match und eine authentische Kommunikation. Der Vergleich zu einer Dating-Plattform ist also durchaus passend. Burda besetzt ungefähr 1.500 Stellen im Jahr, dabei gewinnt der kulturelle Fit immer mehr Bedeutung für die Entscheidung. „Über unseren Unternehmenspurpose schaffen wir meist schnell eine Verbindung zu den Kandidat:innen. Die meisten können sofort etwas mit unseren drei Grundwerten Vielfalt, Unternehmertum und Verantwortung anfangen und finden für sich Anknüpfungspunkte“, erklärt Katharina Herrmann. Gelebte Unternehmenswerte, auch auf den Medientagen.

Premiere für Marion Sperlich und „Screens in Motion“

Seit fünf Jahren wird die von Marion Sperlich, Head of Research im BurdaVerlag, verantwortete Bewegtbildstudie „Screens in Motion“ für die Programmzeitschriftenmarke TV Spielfilm Plus durchgeführt. Am vergangenen Mittwoch wurde die Studie erstmals auch bei den Münchner Medientagen präsentiert.

Die aktuellen Studienergebnisse, die erst zu Beginn der Woche der Medientage der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden, boten jede Menge Stoff für die anschließende Diskussionsrunde. Diese war prominent besetzt mit Elke Walthelm, die bei Sky Deutschland für sämtlichen Bewegtbild-Content sowie die Pay-TV-Marke NBC Universal verantwortlich ist. Daneben saß Dr. Thorsten Schmiege, Präsident der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien. Die Moderation übernahm Vera Linß, Medienjournalistin u.a. beim Deutschlandradio. Besonders stark wurde anhand der Studienergebnisse der sogenannte „Entertainment-Stress“ diskutiert. Denn dieser entsteht mittlerweile bei einer Vielzahl der User durch die massiv erschwerte Auswahl sowie Auffindbarkeit von Bewegtbild-Content aufgrund des riesigen Angebots bei den einzelnen Playern, aber auch im gesamten Bewegtbildmarkt. Denn „der Suchaufwand ist umso größer je größer die Vielfalt und je mehr Personen im Haushalt sich auf ein Angebot einigen wollen“, hielt Marion fest.

Und auch Elke Walthelm bestätigte: „Es gibt so viele unendlich gute Angebote, aber die Auffindbarkeit ist schwierig. Man sucht sich durch die On-Demand-Welt und auch ich brauche ewig, ehe ich mich entscheiden kann.“ Doch wie können die Kundenbedürfnisse besser befriedigt werden? Das besprachen die drei ausgiebig, auch unter den Aspekten der von den Usern gefragten Inhalte, des Produktionstourismus, Fachkräftemangels, Filmstandorts Bayern und natürlich der Kosten, sowohl auf Kunden- als auch Produktionsseite. Der Panel bot darüber hinaus jede Menge Möglichkeit der Vernetzung: Einige der Zuhörenden kamen im Anschluss auf Marion Sperlich zu und baten um Termine für einen weiteren Austausch.

BPI: Web3 – Revolution oder Evolution für die Medienbranche?

Ein großer und viel diskutierter Trend, der (nicht nur) die Medienwelt beschäftigt, ist Web3: Als nächste Evolutionsstufe des Internets, ermöglicht durch Blockchain-Technologie, durfte dieses Thema auf den Medientagen nicht fehlen und so startete der dritte Tag mit dem Web3 Gipfel. Was bedeutet Web3 eigentlich für die Medienbranche und welche Chancen, aber auch Bedrohungen, gehen damit einher? „Die wahrscheinlich größte Revolution besteht in der Möglichkeit, dass digitaler Content einzigartig, besitzbar und plattform-unabhängig wird, egal wo er im Internet stattfindet“, ist Friedrich von Wulffen, Investment Manager bei BurdaPrincipal Investments (BPI), überzeugt. Im Panel gemeinsam mit Anna Graf, Innovation Lead Web3 bei Arvato Systems, Peter Grosskopf, Co-Founder und CTO bei Unstoppable Finance, und Hendrik Hey, Founder und Blockchain Unternehmer bei Welt der Wunder, stellte er klar, dass „dies eine Riesenchance für Medienunternehmen und Medienschaffende sein kann“.

Während das Web2 von wenigen Internet- und Social Media Konzernen – wie Google oder Meta – aufgrund von Netzwerkeffekten und zentralisierter Datenhoheit dominiert wird, sieht die Vision des Web3 eine dezentrale Zukunft voraus. Nutzer:innen wird die Kontrolle über ihre Daten zurückgeben und Blockchain ermöglicht den Plattform-unabhängigen Besitz und Handel von digitalen Assets. Dies ermöglicht zukünftig gänzlich neue Monetarisierung-, Content- oder Zusammenarbeitsformen in der Medienwelt. „Die Nutzbarkeit des Web3 ist momentan noch nicht auf dem Niveau des Web2, aber die Experimentierfreude ist im Unternehmen vorhanden“, so von Wulffen. Es sei wichtig, die Technologie zu verstehen und zu beobachten. Als Venture Capital Investor bleibt BPI mit Web3 Startups, anderen Investor:innen und natürlich dem Medienunternehmen im engen Austausch. Ein guter Weg, um an der möglichen Revolution, die von Wulffen im Web3 sieht, dranzubleiben.

Jobs, Vielfalt und Austausch

Neben diesen thematisch vielseitigen Themen fand man uns ebenfalls auf der Expo: Der neue und aufwendig gestaltete Burda-Stand mit dem Schriftzug: „Burda – hottest place to work in town“ war zwischen den anderen Infoständen nicht zu übersehen. Unsere Recruiter:innen waren vor Ort, um Interessierten unsere vielseitigen Jobs zu präsentieren, ebenso konnte man unsere Arbeitswelt in verschiedenen Workshops selbst erleben: Die Burda Journalistenschule punktete mit kreativen Ideen zum Schreibprozess, B.famous gab umfassende Einblicke in die Werbe- und Kampagnengestaltung und mit den BurdaStudios konnte man erste Video- und Schnitterfahrungen sammeln. Fazit zu den Medientagen: Burdas Präsenz konnte sich durchaus sehen lassen.

Autor:in
Johanna Leufgens
Communications Manager
Johanna.Leufgens@burda.com
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Weitere Impressionen & Downloads

Die Medientage München konnten endlich wieder in Präsenz stattfinden. Und Burda war vielseitig vertreten: von Journalistenschüler:innen bis Vorständin © HBM

 

Burda-Vorständin Katharina Herrmann schnupperte selbst auf der Expo bei unserem neuen Stand vorbei und las die neue Ausgabe des 2050-Magazins © HBM

Marion Sperlich (rechts) auf der Bühne mit ihren Mit-Speaker:innen zur „Screens in Motion“-Studie © HBM

Ein Gruppenbild nach erfolgreichem Panel: Friedrich von Wulffen (Zweiter von rechts) von BPI gemeinsam mit seinen Diskussionspartner:innen auf den Medientagen 2022 © HBM

Friedrich von Wulffen und weitere Speaker:innen von BPI beim Panel zum Thema Web3 © HBM

Florentina Malaj, Leiterin des Recruitings, unterstützt die Kolleg:innen auf der Expo © HBM

Die Medientage München 2022 finden wieder im Internationalen Congress Center München statt © HBM

Burdas Recruiting Stand – die HR-Kolleg:innen geben alles und erzählen Interessierten alles über Burdas vielseitige Jobs © HBM

Burdas Vielfalt präsentiert sich bunt © HBM

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