Felix Burda Stiftung
25.09.2020

TikTok: 11,8 Mio. für die Vorsorge!

Wie läuft es mit der Darmkrebsvorsorge im Jahr der Corona Pandemie? „So lala“, lautet die Antwort aus der Felix Burda Stiftung. „Wir hatten Anfang des Jahres einen tollen Start. Auch dank unserer neuen freakig-schrillen Werbekampagne #Präventiophobie, die bereits mehrfach ausgezeichnet wurde. Und dann kam Corona. Mitten im Darmkrebsmonat März. Die Berichterstattung der Medien konzentrierte sich ab diesem Zeitpunkt vor allem im Gesundheitsbereich komplett auf das Virus-Thema und den sich fortentwickelnden Pandemie-Maßnahmen. Die Prävention von Darmkrebs war in den klassischen Medien kein Thema mehr. Der jährliche Felix Burda Award, der eine feste Größe bei Wissenschaft, Politik und Entscheidern im Bereich Krebs-Prävention ist, musste ebenfalls abgesagt werden.“ Zum Glück setzte die Stiftung in diesem Jahr noch stärker auf Social Media und baute hier ihre Reichweiten durch kreative Ideen und zielgruppenspezifische Posts weiter aus. Als erste Stiftung in Deutschland nutzt die Felix Burda Stiftung die Videoapp Tiktok und kooperierte wieder sehr erfolgreich mit dem Social-Publisher „Visual Statements“.

Über 6.000 Tiktok Videos

Die Felix Burda Stiftung ist Innovationsführer im Bereich Social Media: Sie ist die erste Stiftung in Deutschland auf Snapchat, Vero und Triller und die erste Stiftung mit einem Chatbot auf Facebook. Seit Oktober 2019 ist die Stiftung nun auch auf Tiktok präsent, der weltweit führenden Plattform für mobile Kurzvideos mit rund 6 Mio. Usern in Deutschland. Zum Darmkrebsmonat März 2020 initiierte sie mit Tiktok Deutschland eine Phobien-Challenge, um junge Menschen für die Prävention zu erreichen.


„Krebsvorsorge ist ein wichtiges Thema, das aber häufig von der Gen Z und Millennials vernachlässigt wird. Wir freuen uns, über Tiktok mehr Aufmerksamkeit für das Thema in unsere Zielgruppen tragen zu können.”

Charlotte Kohlhas, Strategy Manager Europa, Tiktok


Die Kampagne #Präventiophobie der Agentur Serviceplan Health & Life wurde in der Video-App verlängert: Mittels des „Errate die Phobien“ – Filters konnten sich die User der App auf ein Quiz einlassen und per Finger-Tipp zum Fachbegriff die richtige Lösung auswählen. Die Clips wurden anschließend mit dem Hashtag #Präventiophobie auf Tiktok gepostet. Die über 6.000 Videos der Challenge, die von bekannten Creators der App unterstützt wurde, erzielten insgesamt über 11,8 Millionen Aufrufe.

Zusätzlich postete die Felix Burda Stiftung 60-sekündige Tutorials rund um das Thema Darmkrebsvorsorge. Die Clips zu Fragen wie „Was sind die Symptome von Krebs?“, „Was bedeutet Blut im Stuhl?“ oder „Was sind die Risikofaktoren für Krebs?“ kommen auf eine Gesamtspielzeit von jeweils bis zu 490 Stunden. „Das sind beachtliche Reichweiten in der jungen Zielgruppe der User zwischen 18-30 Jahren, die sonst eher schwer für derartige Themen erreichbar sind“, freut sich der Marketingleiter der Stiftung, Carsten Frederik Buchert, der bislang in über 60 Tiktoks selbst vor der Kamera stand.


„Die Tiktok-Community hat mich extrem positiv überrascht. Zu jedem Tutorial gab es unzählige sehr persönliche, von eigenen Beschwerden oder Krankheitserfahrungen geprägte Fragen und Kommentare. Für unsere Antworten, ja selbst für die Clips allein, haben sich die User höflich bedankt. Soviel Interesse und wertschätzenden Umgang miteinander habe ich selten auf einem Social Media-Kanal erlebt. Mit diesem Erfolg kann man die hohen Reichweitenverluste bei der redaktionellen Berichterstattung im März ein wenig besser verschmerzen. 50 Prozent Reichweitenverlust gegenüber 2019 bedeuten für die Stiftung einen Anzeigen-Äquivalenzwert von nur 7,2 Mio. Euro, gegenüber 14,6 Mio. Euro in 2019.“

Carsten Frederik Buchert, Marketingleiter der Felix Burda Stiftung


Über 6 Millionen Impressions

Neben der Premiere auf Tiktok war die Stiftung bereits zum zweiten Mal auf Visual Statements präsent. Die beliebte Facebook-Marke hatte die Grundidee der #Präventiophobie-Kampagne weiterentwickelt und hinsichtlich Sprache und Tonalität für die Markenkanäle „VS“, Lieblingsmensch“, Vollzeitprinzessin“ und „Ich hör‘ nur Mimimi“ adaptiert. Vier Motive und zwei Stories wurden hier in mehreren Flights auf Facebook und Instagram gepostet. Dabei wurden über beide Kanäle über 4 Mio. Netto-Kontakte generiert, was einer Reichweite von über 6 Mio. Impressions entspricht.

Was mich immer wieder verblüfft ist, dass die Posts zur Darmkrebsvorsorge von den Usern so gut rezipiert werden", so Carsten Frederik Buchert. "Meinem Gefühl nach ist es ein Märchen, dass sich junge Erwachsene nicht für Gesundheitsthemen interessieren. Wenn man die richtige Ansprache wählt – auf Tiktok wie auf Visual Statements – stößt man sehr wohl auf großes Interesse und Offenheit.“

Das Thema Krebsprävention liegt mir aus ganz persönlichen Gründen sehr am Herzen”, sagt Benedikt Böckenförde, Gründer und Geschäftsführer von Visual Statements, der seine Karriere bei Hubert Burda Media in Offenburg begann und dessen Mutter vor 13 Jahren an Darmkrebs erkrankte. Darum freue ich mich, dass wir die Felix Burda Stiftung bereits zum zweiten Mal bei ihrer wichtigen Aufklärungsarbeit auf Visual Statements unterstützen durften.“

Zum siebten Mal ausgezeichnet

Nach zwei Gold-Platzierungen beim COMPRIX“ – der Auszeichnung für kreative Healthcare-Kommunikation DACH – Mitte September wurde die Werbekampagne der Felix Burda Stiftung jetzt erneut ausgezeichnet. Der von Olympus Medical Systems ausgeschriebene Golden Crane Award kürt die skurrile #Präventiophobie-Werbung zur außergewöhnlichsten Kampagne für die Darmkrebsvorsorge. Mit dem Preisgeld in Höhe von 15.000 Euro wird die Patientenhilfe Darmkrebs – der Härtefonds der Felix Burda Stiftung – Familien unterstützen, die durch Darmkrebs in finanzielle Not geraten sind.

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Weitere Impressionen & Downloads

Die Felix Burda Stiftung setzt auf kreative Social Media-Konzepte zur Aufklärung über die Darmkrebsvorsorge © Felix Burda Stiftung

Die Felix Burda Stiftung setzt auf kreative Social Media-Konzepte zur Aufklärung über die Darmkrebsvorsorge © Felix Burda Stiftung

Die Felix Burda Stiftung setzt auf kreative Social Media-Konzepte zur Aufklärung über die Darmkrebsvorsorge © Felix Burda Stiftung

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… dann kann es sich nur um die neue Werbekampagne der Felix Burda Stiftung handeln. Die Stiftung will mit "Präventiophobie" augenzwinkernd auf Vorbehalte gegenüber der Darmkrebsvorsorge aufmerksam machen.