Recruiting bei Burda
09.09.2021

Das Team des Monats: September

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Bei Burda arbeiten die besten Teams, die gemeinsam großartige Dinge auf die Beine stellen. Das Team des Monats September 2021 sind die Kolleg:innen von Corporate Recruiting. Das 20-köpfige Team besetzt offene Stellen für nahezu die komplette Unternehmensgruppe und ist somit die erste Anlaufstelle der Fachbereiche für die Suche nach neuen Mitarbeiter:innen. Florentina Malaj leitet die Abteilung und stellt das Team und seine Arbeit vor.

Wie ist Ihr Team aufgeteilt und was war der bisher größte Teamerfolg, den Sie verzeichnet haben?

Tatsächlich ist jede Einstellung ein Erfolg, da wir es damit schaffen, einerseits Bedarfe zu decken, die zum Erfolg der Unternehmensgruppe beitragen und andererseits in der Bewerber:innen-Ansprache erfolgreich gewesen sind. Wenn ich aber einzelne Erfolge rausstellen soll, dann wären das im Bereich Personalmarketing die schnelle Umstellung auf digitale Messen und Events und die Entwicklung eigener Formate wie „Pimp my CV“ oder „Screen to Screen“. Auch unsere Assessment Center führen wir sehr erfolgreich rein digital durch.

Im Active Sourcing haben wir erfolgreich den neuen Leiter M&A besetzt und auch im Legal-Bereich konnten wir Stellen besetzen. Und ganz allgemein haben wir im letzten Jahr trotz Kurzarbeit an die 800 Stellen und in 2021 schon an die 550 Positionen besetzen können.

Die Pandemie hat alles auf den Kopf gestellt – wie läuft Recruiting in Zeiten vom Home Office und Social Distancing ab?

Das muss unterschiedlich betrachtet werden. Interviews sind digital genauso geprägt davon, die Kandidat:innen bzgl. fachlicher Kompetenzen zu prüfen und im Bereich der sog. Soft Skills die Passung zu Burda und dem suchenden Team herauszufinden. Das kann man über zeitversetzte Videointerviews, die wir neu eingeführt haben und auch sehr gut über MS Teams abbilden. Hier ist es dann egal, ob man im Homeoffice oder im Büro ist.

Im Bereich Employer Branding und Personalmarketing ist eine Präsenz-Messe einer digitalen meist vorzuziehen, da man direkt mit den Menschen in Kontakt gehen kann und sie in persönlicher Ansprache auf Burda als attraktiven Arbeitgeber aufmerksam machen kann. Wobei wir in den letzten Monaten auch hier Neues ausprobiert haben und für uns erfolgreiche Formate gefunden haben.

Welche Vorteile bringt das neue Arbeiten?

In meinem Team haben wir, wie wahrscheinlich viele andere auch, durch die unterschiedlichen Standorte und Arbeiten im Homeoffice schon „vorher“ viel über Teams gearbeitet, so dass wir keine große Umstellung hatten. Wir sind aber gerade im ersten Lockdown noch näher zusammengerückt und das trägt uns bis heute. Digitale Interviews machen in vielen Fällen den Prozess einfacher, da wir von allen Seiten Termine sehr viel schneller vereinbaren können. Wir haben viele Dinge ausprobiert, die zeitlich sonst nicht möglich gewesen wären und viele finden die noch größere Flexibilität von Arbeitsort und auch Arbeitszeit sehr vorteilhaft.

Wie hat sich der Bewerber-Markt durch die Pandemie verändert?

Auf z.B. Indeed gibt es gerade ein Allzeithoch an ausgeschriebenen Stellen in Deutschland. Zu den sonst ausgeschrieben Stellen gesellen sich damit auch die, die aufgrund der Pandemie zurückgestellt oder nicht besetzt wurden. Das beobachten wir auch bei Burda. Damit ist das Angebot für Bewerber:innen groß und das spüren wir auch in rückläufigen Bewerbungseingängen. Zudem beobachten wir vermehrt, das Kandidat:innen am Ende eines Prozesses die „sichere“ Stelle beim aktuellen Arbeitgeber einem neuen Vertrag vorziehen. Dies bestätigen auch 13.000 Befragte (Indeed), von denen 70% angaben, dass bei der Jobsuche das Thema Sicherheit der wichtigste Faktor sei. Demnach sind wir alle aufgefordert, schnelle Prozesse umzusetzen, Kommunikation von Sicherheit z.B. durch unbefristete Verträge und lange Betriebszugehörigkeit zu vermitteln und schnelles und wertschätzendes Feedback zu geben.

Teams-Calls haben viele „reale“ Treffen abgelöst. Ist ein persönliches Treffen im Einstellungsprozess unersetzbar?

Ich habe bisher sowohl für mein eigenes Team rein „digital“ eingestellt als auch z.B. Management Trainees. Hier haben wir nun schon mehrere rein digitale Assessment Center durchgeführt und sind sehr zufrieden mit unserer Auswahl. Meine persönliche Ansicht ist, dass man sich im digitalen Gespräch mehr auf das Gegenüber konzentriert und nicht von Dingen wie Händedruck, Kleidung und ähnlichem beeinflusst wird. Andererseits dient ein persönlicher Kontakt auch dazu, den Arbeitsplatz zu zeigen und sich als Arbeitgeber vollumfänglich zu präsentieren.

Sie haben sich den Slogan “Burda…in good Company” auf die Fahne geschrieben. Worauf legen Bewerber:innen besonders viel Wert, wenn sie sich für einen Arbeitgeber entscheiden, und warum ist Burda „a good company“ für neue Mitarbeiter:innen?

Das ist unser Arbeitgeberversprechen und damit ein Slogan für alle.

Dass sich Bewerber:innen für Burda entscheiden, geschieht aus den unterschiedlichsten Gründen. Wir haben tolle Marken und Produkte, sind ein Familienunternehmen mit Historie, sind innovativ, authentisch und haben erfolgreiche Geschäftsmodelle.

So divers wie wir sind, so unterschiedlich sind die Anforderungen der Bewerber:innen. Um einige aufzuzählen: Nachhaltigkeit, Sicherheit, Freiraum, Weiterentwicklung, Gehalt und ein gutes Klima im Team.

„In good company“ für neue Mitarbeitende bedeutet: viel Flexibilität, gutes Netzwerk, gefordert und gefördert werden, Gestaltungspielraum, um innovative Ideen umsetzen zu können und viel Unterstützung und Vertrauen zu erhalten.

Aufteilung im Team: Wer ist für welche Aufgaben verantwortlich?

Insgesamt sind wir ein 19-köpfiges Team, das von mir, Florentina Malaj, geleitet wird.

Im Recruiting gibt es die Recruiting Consultants, die bei Festangestellten den gesamten Recruitingprozess betreuen und als eine Art Key Account Manager der Fachbereiche fungieren. Unterstützt werden sie jeweils von Recruitern, die sich vor allem um den Bereich Praktikant:innen, Werkstudent:innen und Azubis in diesem Bereich kümmert. Dann habe wir noch Talent Community Manager, die in ihrem Bereich Spezialisten sind (IT und zentrale Funktionen) und sich insbesondere aufs Active Sourcing konzentrieren.

Im Bereich Employer Branding / Personalmarketing gibt es einen Specialist. Hier gilt es, die Employer Brand auszugestalten und Personalmarketing-Aktivitäten zu erarbeiten, wie unsere Karriereseite, Social Media-Kampagnen etc. Zusätzlich kümmert sich das Talent Relationship Management um die Organisation von Messen und Events und die Akquise von Speakern, pflegt Hochschulkontakte und unser Talent Network und hält die Kununu-Bewertungen im Auge.

Das Team*

  • Leiterin Recruiting: Florentina Malaj
  • Recruiting Consultants: Julia Bock, Philipp Schaefer, Natalja Atapin, Karin Trenkler, Marius Detmar, Claudia Duve, Christina Zehnder, Anna Wollschlager
  • Recruiter: Amelie Seidenberg, Lisa Trogus, Alicia Joachim, Christin Kluge, Alexandra Eckle, Melanie Seidl
  • Talent Community Manager: Simone Metzger, Robin Habereder
  • Specialist Employer Branding & Personalmarketing: Britta Christ
  • Talent Relationship Manager: Anna Röder
  • Praktikantin: Ranya Fattohi

*Stand August

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