In einer Spezialausgabe des Cinema-Podcasts „Making of…“ tauscht Podcast-Host und Cinema-Urgestein Ralf Blau das Mikro mit Cinema-Redaktionsleiterin Lisa Schwarz und teilt jede Menge Geschichte aus 50 Jahren Cinema.
Wenn Nina Maurischat über das Lesen spricht, leuchten ihre Augen. Buchstaben und Seiten sind für sie ein Schlüssel zur Welt. Als Managing Editor bei Blue Ocean Entertainment hat sie vor zwei Jahren die Bildungsinitiative „Lust auf Lesen“ ins Leben gerufen. Ihr Ziel: Kinder früh für Sprache begeistern. Denn Lesekompetenz ist die Grundlage einer informierten, demokratischen Gesellschaft.
„Als damals durch die Medien ging, dass viele Kinder in Deutschland große Schwierigkeiten beim Lesen haben, hat mich das nicht losgelassen. [...] Ich dachte mir: Wer, wenn nicht Europas größter Verlag für Kindermagazine, sollte sich diesem Thema annehmen? Unsere Hefte sind doch prall gefüllt mit Geschichten, Übungen und Comics, die den perfekten Einstieg ins Lesen bieten.“
Nina, Managing Editor Blue Ocean Entertainment
Aus dieser Überzeugung entstand „Lust auf Lesen“. Gemeinsam mit der Stiftung Lesen und den Kinderbuchverlagen Thienemann, Oetinger und Trötsch setzt sich Blue Ocean aktiv dafür ein, Kindern Lesefreude zu vermitteln. In Magazinen wie Prinzessin Lillifee, Baby born, Bussi Bär oder Prinzessin Mimi kennzeichnen heute kleine „Lust auf Lesen“-Logos Inhalte, die Kinder spielerisch an Sprache heranführen, zum Vorlesen anregen oder praktische Übungen zum Lesenlernen enthalten.
Für Nina ist Leseförderung mehr als ein Projekt. Sie ist Herzenssache. „Lesen ist der Kern von Vertrauen: Wer lesen kann, versteht besser. Und wer versteht, lässt sich weniger leicht täuschen“, sagt sie.
Wie verbindend Leseförderung sein kann, hat Nina selbst erlebt: Seit mehreren Jahren veranstaltet Burda in den betriebsnahen Kitas “Burda Bande” in München und “Bambini” in Offenburg zum bundesweiten Vorlesetag kleine Vorlesefeste. Dieses Jahr besuchten Sandra Peter, Chefredakteurin bei Blue Ocean, und Nina die Kitas – im Gepäck ein Stapel Lieblingsgeschichten. Sie erinnert sich noch gut an die gespannte Stille im Raum, als sie zu lesen begann. „Die Kinder haben so aufmerksam zugehört, man konnte ihre Begeisterung richtig spüren“, erzählt Nina. Nach dem Vorlesen wollten viele Kinder gar nicht aufhören, über die Figuren und Geschichten zu sprechen. Für Nina war das der schönste Beweis dafür, wie einfach es sein kann, Lesefreude zu vermitteln.
Burda unterstützt das Thema Leseförderung ganzjährig – mit Beiträgen, kostenlosen Anzeigen und einer engen Partnerschaft mit der Stiftung Lesen. Auf der Frankfurter Buchmesse setzte Blue Ocean ein Zeichen und initiierte die Diskussionsrunde „Warum Kinder in Deutschland schlecht lesen – und was wir dagegen tun können“. Simon Peter, Chefredakteur bei Blue Ocean, diskutierte dort u.a. mit Sabine Kamrath, Leitung der TRIBUTE TO BAMBI Stiftung, eine Initiative von Hubert Burda Media, die sich für Kinder in Not einsetzt. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Lesekompetenz gestärkt werden kann – insbesondere in einer Zeit, in der Desinformation und digitale Reizüberflutung zunehmen.
Lesekompetenz ist mehr als ein Bildungsziel. Sie ist die Grundlage für Vertrauen in Geschichten, Wissen und glaubwürdige Informationen. Für Nina Maurischat und Burda ist das Engagement für das Lesen deshalb eine Haltung: es ist gelebte Demokratieförderung, die im Kleinen beginnt – mit einer Geschichte, einer Stimme und einem neugierigen Kind, das zuhört.