Start-Ups bei Burda
23.08.2019

To do: Do!

Start-Up und Konzern – eigentlich sind das Gegensätze. Bei Burda passen die zwei Welten aber erstaunlich gut zusammen. Das beweisen einige unserer Mitarbeiter, die als Unternehmer im Unternehmen erfolgreiche Start-Ups gegründet haben. Ob E-Mobilität oder Kurzurlaube – sie haben Trendthemen oder Nischen erkannt und besetzt. Und gezeigt, dass sich Gründergeist und Wagemut auszahlen.

Wir haben mit vier Teams über ihre Start-Ups gesprochen. Sie erzählen uns unter anderem, warum die Welt auf ihre Idee gewartet hat, worauf sie besonders stolz sind, welche Herausforderungen sie bewältigen mussten und was sie als Gründer bisher gelernt haben. Heute im Interview: Prettique.

Prettique in drei Sätzen:

  • Prettique ist ein Schmuck-Start-Up von Hubert Burda Media.
  • Wir produzieren und verkaufen nicht nur Schmuck, sondern auch die Geschichte und die Emotionen dahinter.
  • Wir fokussieren uns aktuell auf Schmuck, sehen uns allerdings als Lifestyle-Brand und haben auch schon Accessoires und Beauty-Produkte getestet.

Warum hat die Welt auf Prettique gewartet?

Wir möchten deinen Alltag mit einem Tu-dir-selbst-was-Gutes-Moment besonders machen. Durch unsere emotionalen Schmuckstücke können die unterschiedlichen Lebenswelten von Burda in den Alltag integriert werden. Dabei arbeiten wir eng mit allen Marken zusammen.

Wann wurde Prettique gegründet?

Im Juni 2018, also vor einem guten Jahr.

Wer gehörte alles zum Gründungsteam?

Anna Weigert und Ferdinand Jopp (aktuelles Businessmodel) und Jana Brauch (Launch der Affiliateplattform).

Was ist Ihr größter Erfolg bisher?

Unser Ring 'Meghan'. Zur Hochzeit von Meghan und Harry haben wir in Anlehnung an Meghans Verlobungsring ein Schmuckstück produziert, was der Start unserer Royalen Schmuckkollektion war. Wir waren bereits zweimal ausverkauft und der Ring wird noch immer gekauft.

Was war Ihre größte Herausforderung bisher?

Der Weg zum Fokus auf Royale Schmuckstücke. Zu Weihnachten hatten wir eine junge Schmuckkollektion sowohl online als auch in zwölf Stores gelauncht. Der Verkauf blieb deutlich hinter unseren Erwartungen. Sich danach neu zu fokussieren war unsere größte Herausforderung.

Was würdet Sie jemandem raten, der selbst gründen möchte?

Von der Idee überzeugt sein, in der Zukunft die Chancen zu sehen und diese zu nutzen indem man sich immer wieder selbst neu erfindet.

Als Shopping-Plattform für Schmuck bewegen Sie sich im Bereich E-Commerce. Welche drei Dinge haben Sie über E-Commerce gelernt, die jeder wissen sollte, der sich in diesem Bereich bewegt?

  • E-Commerce ist nicht nur ein eigener Shop, sondern auch eine Strategie für den Umgang mit Amazon, ebay, limango und Co.
  • Online und Offline hat mehr gemeinsam als man denkt (es den Usern einfach machen, eine Story erzählen, Conversion-Prozesse, usw.).
  • Nicht jede Zielgruppe ist online-affin.

In a nutshell: Was ist Ihr Motto?

To do: Do!

PDF
Weitere Impressionen & Downloads

Das Team des Schmuck-Start-Ups Prettique: Ferdinand Jopp, Anna Weigert, Sophie Schwaighofer und Mirza Halimovic © HBM

Passend zu diesem Artikel
BurdaPrincipal Investments
Burda investiert erneut in FemCare-Startup The Female Company
BurdaPrincipal Investments
Burda investiert erneut in FemCare-Startup The Female Company

The Female Company sammelt in einer aktuellen Finanzierungsrunde frisches Kapital für die nächste Wachstumsphase ein. Das Ziel: der Ausbau von Tech & Data und die Erweiterung des Produktportfolios.

Start-ups bei Burda
Mit den Kleingeldhelden durch die Krise
Start-ups bei Burda
Mit den Kleingeldhelden durch die Krise

Kleingeldhelden, ein Start-Up, das an der Burda Journalistenschule entwickelt wurde, erklärt auf einfache Art und Weise, wie man in dieser unruhigen Zeit mehr aus dem eigenen Geld herausholen kann.

Start-ups bei Burda
„It begins with a penny"
Start-ups bei Burda
„It begins with a penny"

Start-Up und Konzern – eigentlich sind das Gegensätze. Bei Burda passen die zwei Welten aber erstaunlich gut zusammen. Dieses Mal werden die Kleingeldhelden vorgestellt.