Felix Burda Stiftung
05.05.2021

Felix Burda Stiftung gewinnt Klimaretter-Award 2021

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Wer will das nicht? Mal schnell nebenbei die Umwelt schützen, das Klima retten und dann auch noch eine Auszeichnung dafür bekommen. Wie das gehen kann, zeigt die Felix Burda Stiftung, die jetzt durch das persönliche Engagement der Mitarbeiter:innen mit dem Klimaretter-Award der Stiftung viamedica ausgezeichnet wurde. 1.153 Kilogramm – also über eine Tonne CO₂ konnten die sieben Kolleg:innen im Zeitraum von Anfang Februar 2020 bis Ende Januar 2021 einsparen. Wie das ging? Vor allem durch die Nutzung des Öffentlichen Nahverkehrs oder des Fahrrads für den Weg zur Arbeit, das Ausschalten von Licht in ungenutzten Räumen, genauso wie durch Herabdrehen der Heizung beim Lüften und die Umstellung ihrer Ernährung hin zu mehr veganen und vegetarischen Gerichten. Hier verraten sie uns ihre Tipps, wie sie ohne viel Aufwand im persönlichen, aber auch beruflichen Alltag und sogar beim Felix Burda Award ihren CO₂-Fußabdruck Schritt für Schritt reduzieren. Ganz im Sinne der konzernweiten Nachhaltigkeits-Initiative getting better mit kleinen und großen Maßnahmen CO₂-Emissionen zu reduzieren sowie Ressourcen zu schonen und zu regenerieren.

Passend zum Klimaretter-Tag am 5. Mai vergibt die viamedica Stiftung den Klimaretter-Award. In diesem Jahr darf sich die Felix Burda Stiftung über den ersten Platz in der Kategorie „Kleinstunternehmen und Arztpraxen“ im Rennen gegen ca. 15 Mitstreiter freuen.


„Kaum verstärkt Burda durch zahlreiche Projekte und Initiativen sein Engagement für mehr Nachhaltigkeit, schon haben wir mit der Felix Burda Stiftung den Klimaretter-Award gewonnen. Schneller geht’s wirklich nicht! Diese Auszeichnung zeigt vor allem, wie man mit kleinen Handlungen viel CO2 einspart, ohne sich gleich einen Zacken aus der Krone zu brechen. Denn a bisserl was geht halt immer.“

Carsten Frederik Buchert, Director Marketing & Communications und Büroleiter der Felix Burda Stiftung


Das Team der Felix Burda Stiftung freut sich über den 1. Platz

Seit zehn Jahren wird der Felix Burda Award klimaneutral veranstaltet. Wie schafft die Stiftung es, dem Anspruch einer Gala für Wissenschaft, Politik und Medien gerecht zu werden und gleichzeitig verantwortungsbewusst mit den Ressourcen umzugehen?

 „Unseren Felix Burda Award veranstalten wir bereits seit 2011 klimaneutral. Wie wir das schaffen? Zum einen achten wir bei jeder Komponente des Events auf CO₂-Einsparungen und Umweltschutz – vom Papier bei den Einladungen, über die Anreise des Teams bis hin zum Menü aus regionalen Zutaten. Zudem gleichen wir die entstandenen Emissionen durch den Kauf von Zertifikaten aus. Denn die Anreisen der Gäste, Strom, Wasser, Übernachtungen, Druck & Merchandising, sowie Müllaufkommen, verursachen immer noch rund 69 Tonnen CO₂,“ erläutert Annette Brauch, die als Senior Referentin Marketing & Communications für die Preisverleihung verantwortlich ist.

Mit kleinen Änderungen der persönlichen Gewohnheiten kann man viel bewegen

 „Ich bin total überrascht über die Klimaretter-Auszeichnung, denn es brauchte wirklich keine große Anstrengung von uns allen, um über eine Tonne CO₂ einzusparen. Es erfordert lediglich die Abkehr von Gewohnheiten“, so Johanna Jacobi – Referentin des Vorstands – die das Thema in der Felix Burda Stiftung angestoßen hatte. „Und: In die Karten gespielt hat uns sicherlich auch Corona, denn durch das Home-Office reduzierten sich die Autofahrten ins Büro der Kolleg:innen, die außerhalb Münchens leben, wodurch sich auf 20 Kilometern wöchentlich rund 3,4 Kilogramm CO₂ einsparen ließen.“

Wer sehen will, mit welchen Maßnahmen jeder Einzelne von uns CO₂ einsparen kann, findet auf der Website „Klimaretter-Lebensretter“ der viamedica Stiftung viele Tipps und Zahlen.

Tipps für kleine und große Schritte vom Stiftungs-Team


„Ich esse fast gar kein Fleisch mehr und versuche keine Nahrungsmittel wegzuwerfen. Und: ich achte sehr auf Mülltrennung: Papier und Karton in die Papiertonne, organische Abfälle statt in Plastiktüten in Papiertüten sammeln und natürlich in der Biotonne entsorgen, Abfall aus Glas zum Glascontainer bringen. Für mich ist das selbstverständlich.“

Christa Maar, Vorstand Felix Burda Stiftung


Johanna Jacobi: „Ich ernähre mich vegan, wodurch sich viel CO₂ einsparen lässt. Das ist sicher nicht für jeden das Richtige, aber neben einem guten Gefühl, tut es auch meinem Körper merklich gut. Reisen innerhalb Deutschlands unternehme ich nur noch mit dem Zug, auch alle beruflichen Reisen und meine Kleidung kaufe ich immer öfter Second Hand. Das spart Ressourcen und es macht Spaß, wenn ein tolles Schnäppchen dabei ist.“

Kathrin Schmid-Bodynek: „Mit meiner Familie haben wir uns gemeinsam hingesetzt und überlegt, was wir alle fürs Klima tun können. Heraus gekommen sind viele kleine und große Maßnahmen. Beispielsweise verzichten wir weitestgehend auf Flugreisen, sodass wir nur maximal einmal im Jahr in den Flieger steigen. Außerdem versuche ich, wo es nur geht, auf Plastik und unnötigen Verpackungsmüll zu verzichten, dazu gehört natürlich auch Wasser aus dem Hahn zu trinken und Kleidung bei lokalen Händlern zu kaufen, statt im Onlinehandel.“

Annette Brauch: „Wir befinden uns in der Familie gerade auf einer Entdeckungsreise. Jeder für sich und gemeinsam. Immer wieder begegnen uns Situationen, in denen wir z.B. auf Plastik verzichten, das Auto stehen lassen oder auf Nachhaltigkeit achten können. Fleisch und Wurst haben wir noch nie viel gegessen. Seitdem uns die Hauptursachen für den Klimawandel bewusst sind, hat sich unser Fisch-, Fleisch- und Milchkonsum jedoch in Summe weiter reduziert. Die persönliche Wohlfühl-Ernährung und Motivation ist allerdings bei jedem in der Familie anders und reicht von vegan bis zu „gerne auch mal ein Steak“.

Carsten Frederik Buchert: „Ganz ohne CO₂ klappt es leider nicht. Deswegen kompensieren wir jedes Jahr die Emissionen unserer Familie durch den Kauf von Zertifikaten für Klimaschutzprojekte. Im Jahr 2020 haben wir 10,8 Tonnen CO₂ auf diesem Weg ausgeglichen.“

Susanne Feilmeier: „Früher habe ich viele Dinge mit dem Auto erledigt. Heute lasse ich es lieber stehen und steige bei jeder Gelegenheit aufs Rad. Auch Ausflugsziele suche ich jetzt viel öfter danach aus, sie mit dem Fahrrad zu erreichen. Das hilft auch der Fitness!“

Ursula Hollmann: „Ich esse nur noch sehr wenig und dann ausgewählt Fleisch. Und ich versuche kleine Änderungen in den Alltag einzubauen. Zum Beispiel nutze ich keine Aufzüge mehr, lüfte lieber einmal kurz und knackig, statt dauernd und mit der laufenden Heizung im Hintergrund.“

Was kommt jetzt? Welche Ziele hat sich die Stiftung und hat sich das Team für 2021 persönlich und im Büroalltag gesetzt?

„Wir machen natürlich weiter, jetzt wo wir wissen durch welche kleinen Maßnahmen sich überall CO₂ einsparen lässt, möchten wir diese Dinge natürlich auch konsequent weiterhin umsetzten. Zudem hat uns Corona gezeigt, dass nicht mehr jede Business Reise notwendig ist und sich vieles über virtuelle Meetings regeln lässt. Das werden wir auch weiterhin, in einer Zeit nach Corona, beherzigen. Was den Felix Burda Award angeht, so ist unser Ziel für das nächste Event, dass möglichst viele Teammitglieder und vielleicht auch die Gäste mit dem Zug nach Berlin reisen werden.“

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