Focus Online
17.03.2026

Journalismus, der zählt: Drei Jahrzehnte Nähe, Tempo und Vertrauen

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25 Millionen Menschen nutzen Focus Online jeden Monat. Rund zwei Drittel der Abrufe entstehen durch direkte Zugriffe. Seit 30 Jahren behauptet sich die Marke im Medienwandel. Chefredakteur Florian Festl über Haltung, Teamgeist und Veränderung.

1996 war „online“ ein Zusatz. Heute ist es die Grundlage von allem. 

Als Focus Online startete, surften viele noch mit Modem. Es gab kein Facebook, kein Smartphone, keine Push-Nachrichten. News wurden am Desktop gelesen – meist noch in der Zeitung. 

Seitdem hat sich das Spielfeld mehrfach verschoben. Erst kam Google, dann Social Media. Dann Mobile First und mit allem einhergehend großes Wachstum bei zunehmender Abhängigkeit von Plattformen. Und jetzt KI. Viele Angebote aus dieser Zeit gibt es nicht mehr. Focus Online schon. Was hat diese Marke also über drei Jahrzehnte getragen? 

Focus Online Chefredakteur Florian Festl muss darüber nicht lange nachdenken. „Spannend ist nicht nur, was sich alles verändert hat, sondern was gleichgeblieben ist: unser Markenversprechen. Das ist der Anspruch, zuverlässige, relevante und konstruktive Nachrichten für möglichst viele Menschen in Deutschland zu liefern.“

Menschen kommen bewusst

Heute erreicht Focus Online rund 25 Millionen Unique User im Monat. 67 Prozent der Seitenaufrufe entstehen durch Besuche der App oder der Web-Homes von Focus Online, den Rest steuern Plattformen wie Google, Facebook oder WhatsApp bei. “Wir sind fest verankert im Nachrichtenalltag der Menschen in Deutschland. Unsere wichtigste Währung ist das Vertrauen, das wir genießen”, sagt Festl. 

Der Erfolg fußt auf inhaltlicher Qualität in kanalgerechter Aufbereitung und einer ständigen Optimierung von Technologie und Produkt. Seit knapp einem Jahr wird Focus Online aus Vibe bespielt, dem Content Management System der BurdaForward. “Dieses System ist optimal auf die Bedürfnisse der Marke und des Markts angepasst. KI-Features integrieren wir schnell und ohne Bruchstellen.”

Eine klare Haltung im Nachrichtenstrom

In einem Umfeld, in dem negative Schlagzeilen oft besonders viel Aufmerksamkeit erzeugen, setzt Focus Online bewusst auf einen konstruktiven Ansatz. 

Konstruktiv bedeutet nicht, Probleme auszublenden. Es bedeutet, sie einzuordnen und neben Herausforderungen auch Lösungen, Innovationen und funktionierende Beispiele sichtbar zu machen. „Wenn man nur Skandale und Katastrophen zeigt, entsteht ein verzerrtes Bild der Wirklichkeit“, erklärt Florian Festl. „Unser Anspruch ist es, das ganze Bild zu zeigen – kritisch, aber offen für Gelingendes.“

Teamgeist als Treiber  

Dass der Anspruch im Alltag trägt, zeigt sich vor allem dann, wenn Tempo gefragt ist. Die Kanäle haben sich verändert – Website, App, Video, Social –, doch die Grundidee ist gleichgeblieben: Themen früh erkennen, sauber recherchieren und zuverlässig ausspielen. 

Wie gut das Teamplay bei Focus Online funktioniert, wurde bei den Olympischen Spielen deutlich: 21 Millionen Seitenaufrufe in gut zweieinhalb Wochen, rund 80 Wettkämpfe live begleitet, ein neues Tickertool integriert. Solche Projekte gelingen nur, wenn Redaktion, Produkt, Technik und Distribution zusammenarbeiten.  

Hinzu kommt der Austausch im Haus. „Hier bekommt man permanent Impulse – durch Gespräche und kurze Wege“, sagt Festl. Gerade in Zeiten technologischer Transformation sei diese Nähe ein echter Vorteil, um schnell zu reagieren. “Wir reden und kooperieren auch intensiv mit den Kollegen von Focus, um das Bezahlangebot Focus+ gemeinsam nach vorne zu bringen.”

30 Jahre – und mit klarem Blick nach vorn

Drei Jahrzehnte nach dem Start ist Focus Online größer, technischer und breiter aufgestellt als je zuvor. Doch der Kern ist derselbe geblieben: relevante, verständliche Nachrichten für viele Menschen in Deutschland. 

Vielleicht ist genau das die eigentliche Konstante in all dem Wandel. Nicht Stillstand, sondern die Bereitschaft, sich weiterzuentwickeln ohne den eigenen Anspruch aus den Augen zu verlieren.

Autor:in
Tamara Schwenk
Communications Manager
tamara.schwenk@burda.com
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