Interview
18.08.2022

#Frag den Chef: BurdaForward

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Wer zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wird, hat bereits die erste Hürde im Bewerbungsverfahren überwunden. Wie kann man sich nun auf dieses Gespräch vorbereiten? Wie tickt der oder die zukünftige Vorgesetzte? Die Serie #FragdenChef beantwortet diese Fragen und bietet bereits vorab einen Einblick in die Arbeit der Abteilung. Heute steht uns Martin Lütgenau, Geschäftsführer der BurdaForward GmbH, Rede und Antwort.

BurdaForward erreicht mit seinen 800 Mitarbeitenden 41 Million Nutzer:innen auf Portalen wie Focus Online, Chip.de oder Bunte.de und sucht Bewerber:innen, die „die Welt ein wenig besser machen können“. Was bedeutet das genau?

BurdaForward ist das digitale Medienhaus für verlässliche, relevante und konstruktive Inhalte. Mit unseren führenden Marken stellen wir unsere Inhalte und Lösungen kostenfrei, also ohne Paywall-Barrieren, allen Internetnutzer:innen in Deutschland zu Verfügung. Hinter diesen Angeboten steht ein Ziel: Ihr Leben nachhaltig besser zu machen. BurdaForward hat damit einen gesellschaftlich relevanten Purpose. Die tägliche Arbeit für unsere Nutzerschaft ist sinnstiftend und damit erfüllend.

Wie würden Sie den Spirit bei einem digitalen Medienhaus wie BurdaForward beschreiben?

Wir bieten ein offenes, dynamisches Arbeitsumfeld mit flachen Hierarchien und einer hilfsbereiten Kollegenschaft. Unsere Kolleg:innen können in unserer Organisation schnell Verantwortung übernehmen, Entscheidungen treffen und sich selbst verwirklichen. Das gilt genauso für neue Kolleg:innen wie für Berufseinsteiger:innen. Die Veränderungen in den digitalen Märkten passieren in großer Geschwindigkeit. Unsere Organisation ist so aufgestellt, dass wir schnell auf Impulse und Marktgegebenheiten reagieren können. Wir sind offen für Veränderungen und arbeiten agil.  

Was bietet BF noch Besonderes, was andere Arbeitgeber nicht haben?

Bei uns kann man seine eigenen Ideen verwirklichen und sogar innerhalb der Company sein eigenes Start-up gründen, das finanziell unterstützt wird. EFAHRER.com ist so entstanden und hat sich in wenigen Jahren zur ersten Adresse für das Thema E-Mobility im Netz entwickelt. Das Portal ist inzwischen ein hoch attraktives, markenstarkes Geschäftsmodell.

Wir bieten außerdem ein Umfeld, in dem jeder seine individuellen Skills trainieren und sich permanent weiterentwickeln kann – mit Mentoring, Coaching und externen oder eigens für unser Business ausgerichteten Weiterbildungen in der internen BurdaForward Academy.

In den letzten zweieinhalb Jahren haben wir gelernt, wie wir auch in einer hybriden Arbeitswelt großartige Lösungen für unsere User kreieren und in Krisen-Situationen äusserst erfolgreich im Markt agieren können. Deshalb gestalten wir Arbeitszeit und Arbeitsort auch in Zukunft maximal flexibel und sind daher attraktiv für die individuellen Anforderungen unserer Kollegenschaft und Bewerber:innen.

Sie suchen derzeit 133 Leute, vor allem Software-Entwickler, Marketing-Experten, Data-Scientists, Fullstack Developer und SEO-Manager. Was müssen die Kandidat:innen außer Knowhow noch mitbringen?

Das Herz muss für unsere User und unsere Kundschaft schlagen, um ihnen Inhalte und Services an die Hand zu geben, die ihr Leben wirklich bereichern. Das geht nur mit einer großen Leidenschaft und dem Willen, Verantwortung zu übernehmen – im Zusammenspiel mit unseren schlagkräftigen Teams. Unser Business und unsere Märkte sind immer wieder für Überraschungen gut. Kandidat:innen sollen also nicht an alten Routinen hängen, sondern Lust haben, etwas wirklich Neues zu kreieren, das state-of-the-art ist.

Verraten Sie uns ein paar Tipps, wie man Sie vom Anschreiben bis zum Vorstellungsgespräch am ehesten überzeugt?

Am besten spürt man im Anschreiben und in den Gesprächen schon die Leidenschaft der Bewerber:innen für Produkte, Aufgaben, User- und Kundschaft, aber auch für Hobbys. Ein großes Augenmerk sollte auf den eigenen Talenten liegen, egal ob beruflich oder privat. Floskeln sollten unbedingt vermieden werden. Im Vorstellungsgespräch sind vor allem die Geschichten „zwischen den Zeilen“ des Lebenslaufes interessant. Was waren die Beweggründe für Entscheidungen oder Veränderungen, und was sind die individuellen Motivations-Faktoren?

BurdaForward ist immer für Überraschungen gut. Sie machen kostenlose Webinare, starten Aktionen wie „CoronaCare“ und landen mit Singles wie „Sinfoglesia“ in den Charts. Jetzt hat BF in München ein „News-Cafe“ eröffnet. Was verbirgt sich denn dahinter?

Das „News-Café“ ist eine Kooperation mit der Vertigo Bar im Herzen des Münchner Glockenbachviertels. Montag bis Mittwoch bieten wir hier von früh bis nachmittags Drinks und Snacks an – und laden alle Gäste dazu ein, unseren Redakteur:innen bei der täglichen Arbeit über die Schulter zu schauen. Ziel des News-Cafés ist es, Nähe zu unserer Userschaft herzustellen, ihre Probleme und Bedürfnisse zu verstehen und somit auch bessere Lösungen und Angebote für sie entwickeln zu können. Ebenso ist das News-Café zu einem beliebten Treffpunkt für unsere Kolleg:innen geworden.

Sie sind bereits seit knapp 20 Jahren bei Burda – was macht Ihren Job hier so spannend?

20 Jahre Burda klingt verdammt lange. Es fühlt sich aber immer noch so an, hier unglaublich viel bewirken und bewegen zu können. Immer wieder bieten sich unternehmerische Möglichkeiten und Freiraum, Märkte zu gestalten. Die letzten 20 Jahre waren nie Routine, was man daran erkennen kann, dass ich für sieben unterschiedliche GmbHs arbeiten durfte.

Ihr top Tipp für Berufseinsteiger?

Abenteuer statt Sicherheit!

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Martin Lütgenau ist Geschäftsführer der BurdaForward GmbH © HBM

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