BCN
25.02.2022

#Frag die Chefin

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Wer zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wird, hat bereits die erste Hürde im Bewerbungsverfahren überwunden. Wie kann man sich nun auf dieses Gespräch vorbereiten? Wie tickt der oder die zukünftige Chefin? Die Serie #FragdieChefin beantwortet diese Fragen und bietet bereits vorab einen Einblick in die Arbeit der Abteilung.

Heute steht uns Sandra Janßen, Head of Publisher Management, Frage und Antwort.

Burda ist ein sehr großes Unternehmen, welche Rolle nimmt das Publisher Management BCN im Konzern ein und wie sieht die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Marken aus?

Das Publisher Management ist die zentrale Schnittstelle zu internen und externen Mandanten- und Partnern im BCN. Im Rahmen der kreativen und individuellen Angebotserstellung ist das PuMa für den Part verantwortlich, der in der Zusammenarbeit und Kommunikation mit den Mandanten und Partner entsteht. Wir verantworten die Markenpositionierung und -inszenierung für die Vermarktung und sind Impulsgeber für B2B-Marketingaktivitäten. Wir arbeiten kontinuierlich an der (Weiter)-Entwicklung der Angebotsformen und -standards und repräsentieren unsere Medienmarken bei Terminen und Events.

Worauf achtest Du bei Bewerbungsunterlagen?

Mir ist wichtig Bewerber auszuwählen, die gut ins Teamgefüge passen. Dafür schaue ich auf die Erfahrungen, die in vorangegangenen Jobs gesammelt wurden und welche Entwicklung sich innerhalb der einzelnen Stationen ablesen lässt. Ich achte immer darauf, welche Dynamik der Lebenslauf enthält und welche Wechselmotivationen erkennbar sind. Je mehr sich eine Bewerbung auf die ausgeschriebene Stelle bezieht und je größer der Match zwischen Anforderungen und Kompetenzen ist, desto relevanter wird sie in der Auswahl. Ich schätze es auch, wenn Unterlagen mit Sorgfalt erstellt werden, da bin ich altmodisch.

Hast Du eine Frage, die Du immer wieder gerne in Vorstellungsgesprächen stellst?

Ich habe ein ganzes Set, das bei mir zum Standard gehört. Viele geben im Gespräch an, dass Ihnen ein gutes Team wichtig ist. Ich frage dann gern, war für ihn/sie ein gutes Team ausmacht und welche Rolle er/sie selbst meist in Teams einnimmt. Auch frage ich immer nach einer Situation in einem Arbeitsverhältnis, die besonders schwierig oder gar belastend war und wie mit dieser umgegangen wurde. Das gibt häufig einen Hinweis darauf wie resilient und zugleich wie lösungsorientiert die Bewerber sind. Zudem sagen die Antworten viel über das eigene Reflektionsvermögen aus. 

Du bist bereits seit 6,5 Jahren bei Burda – warum eigentlich?

Ich hatte das Glück bei Burda bereits für verschiedene Bereiche in der Vermarktung tätig zu sein und mit unterschiedlichsten Menschen eng und vertrauensvoll zusammenarbeiten zu dürfen. Die große Identifikation mit unseren Marken und mit dem Unternehmen teile ich mit vielen und so erlebe ich die Zusammenarbeit als immer wieder sehr bereichernd und motivierend. Bei Burda arbeiten tolle Leute. Die stetige Veränderung in der Vermarktung bringt die Möglichkeit auch sich selbst kontinuierlich weiterzuentwickeln, neue Bereiche kennenzulernen, Projekte zu übernehmen und in neue Rollen hineinzuwachsen. Zudem schätze ich die Gesamtstrategie des Konzerns. Es ist beeindruckend in welchen Bereichen HBM weltweit erfolgreich tätig ist. 

Die Pandemie hat die Arbeitswelt verändert und immer mehr Menschen arbeiten auch von zu Hause aus. Wie sieht bei Euch die Einarbeitung aus?

Ich vermisse es sehr mit meinem Team und mit Kolleginnen und Kollegen physisch zusammen zu kommen. Auch in der Einarbeitung zeigt sich, dass Teams das Miteinander im Büro nicht ersetzt. Dennoch haben wir auch in der Pandemie Mitarbeiterinnen schnell und umfangreich einarbeiten können. Neben mir ist immer ein Pate aus dem Team erster Ansprechpartner für neue Kolleginnen und Kollegen. Die Einführung in unsere Marken, Tools, Prozesse und Strukturen finden dann digital statt. Ebenso wie Kennlern-Lunches oder Afterworks, bei denen auch der Austausch über das berufliche Hinaus möglich ist. Nachdem alle jedoch bereits etwas digital-müde geworden ist, braucht es einen kreative Aufhänger.

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Sandra Janßen, Head of Publisher Management beim BCN (c) HBM

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