New Work SE
28.02.2023

Geschäftsjahr 2022: Zweistelliges Umsatzwachstum

None

Eine starke Nachfrage am Arbeitsmarkt und die Knappheit der Fachkräfte sorgen bei der New Work SE für einen guten Geschäftsabschluss des vergangenen Jahres. Die vorläufigen, nicht testierten Geschäftszahlen für das Jahr 2022 zeigen, dass die New Work SE sowohl die Umsatzziele als auch ihr operatives Betriebsergebnis im Vergleich zum Vorjahr steigern konnte.

Das Umsatzwachstum legte im Geschäftsjahr 2022 um zehn Prozent auf 313,4 Mio. € (Vorjahr: 284,5 Mio. €) zu und das operative Betriebsergebnis (EBITDA) stieg um sechs Prozent auf 104,1 Mio. €. Das Konzernergebnis lag mit 46,1 Mio. € (43,3 Mio. €) ebenfalls sechs Prozent über Vorjahr. Das um Einmaleffekte bereinigte Pro-Forma-Konzernergebnis erhöhte sich um zehn Prozent auf 47,3 Mio. €. Die aktuelle Situation auf dem Arbeitsmarkt, auf dem eine große Nachfrage nach qualifizierten Talenten herrscht, sorgte dafür, dass das größte Segment HR-Solutions im Vergleich zu dem Vorjahreszeitraum besonders deutlich zugelegt hat: Der Segmentumsatz wuchs um 22 Prozent von 169,8 Mio. € auf nunmehr 207,6 Mio. €. Das Segment ist damit für rund zwei Drittel des Gesamtumsatzes verantwortlich. Das führende Job-Netzwerk im deutschsprachigen Raum, Xing, hat 2022 1,18 Millionen neue Mitglieder gewonnen. Damit stieg die Zahl der aktiven Nutzer:innen auf 21,5 Millionen. Auf der führenden Arbeitgeber-Bewertungsplattform im deutschsprachigen Raum, kununu, wurden im vergangenen Jahr mehr als 1,8 Millionen neue Workplace Insights eingetragen. Ende 2022 standen User:innen über acht Millionen Unternehmensbewertungen zu Aspekten wie Betriebsklima, Benefits, Gehalt und Bewerbungsprozessen zur Verfügung.

Weiterentwicklung von Xing und Launch einer neuen B2B-Marke im vergangenen Jahr


„Das Geschäftsjahr 2022 war ein gutes Jahr für die New Work SE. Wir haben sämtliche Ziele inklusive der im vergangenen August nach oben angepassten Umsatzprognose erreicht. Wir sind wieder zweistellig gewachsen und haben wichtige Weichen für die Zukunft gestellt. So haben wir unter der neuen Marke Onlyfy by Xing unsere B2B-Lösungen gebündelt und den Umbau der Plattform Xing hin zu einem Job-Netzwerk vorangetrieben. Unser Ziel ist klar: der führende Recruiting Partner zu werden, der über den besten Talentzugang den perfekten ‚Match‘ anbietet – eine Verbindung, die dem Einzelnen ein glücklicheres und zufriedeneres Job-Leben ermöglicht und Unternehmen erfolgreicher macht. Und bei dieser strategischen Neuausrichtung sind wir ein gutes Stück vorangekommen.“

Petra von Strombeck, CEO der New Work SE


So erlebt Xing eine Transformation, bei der es zunehmend darum geht, den passenden Job zu finden beziehungsweise von Recruiter:innen gefunden zu werden. Der Anspruch beschränkt sich allerdings nicht darauf, dass Lebensläufe und offene Stellen miteinander verbunden werden. Ziel ist es, dass „Menschen mit ihren Wünschen, Bedürfnissen und Persönlichkeiten die Umgebung finden, in der sie wirksam werden können und in die sie perfekt hineinpassen“, so Petra von Strombeck. Außerdem unterstützt die neue B2B-Marke Onlyfy by Xing Arbeitgeber dabei, schnell und effizient Fachkräfte zu finden.

Vorstand schlägt Zahlung einer erhöhten Regeldividende und Sonderdividende vor

Aufgrund der guten Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr 2022 will der Vorstand der New Work SE den Aktionär:innen auf der bevorstehenden Hauptversammlung am 24. Mai 2023 vorschlagen, eine erhöhte Regeldividende von 3,16 € je Aktie auszuschütten. Darüber hinaus soll eine Sonderdividende in Höhe von 3,56 € an die Aktionäre ausgeschüttet werden. 

PDF
Passend zu diesem Artikel
Interview
Sara Santos, was macht man als Agile Coach?
Interview
Sara Santos, was macht man als Agile Coach?

Sara Santos ist Agile Coach bei Kununu in Porto. Früher war sie Sozialarbeiterin, dann hat sie Computer Engineering studiert und kann die dort gesammelten Erfahrungen nun als Agile Coach einbringen.

New Work SE
Was Frauen wollen – von ihrem Arbeitgeber
New Work SE
Was Frauen wollen – von ihrem Arbeitgeber

Mehr als jede dritte Beschäftigte in Deutschland ist offen für einen neuen Job (37%) und jede zweite (48%) fühlt sich nicht angemessen bezahlt. Das zeigt die Wechselbereitschaftsstudie, die das Meinungsforschungsinstitu…

Kununu
Gender-Pay-Gap: Es fehlt an Bewusstsein und Transparenz
Kununu
Gender-Pay-Gap: Es fehlt an Bewusstsein und Transparenz

Zum „Equal-Pay-Day“ am 6. März hat Kununu eine Studie unter deutschen Beschäftigten durchgeführt. Das Ergebnis: Sowohl der Equal-Pay-Day als auch der Equal-Pay-Gap sind wenig bekannt.