getting better
05.06.2024

Guter Boden für eine gute Zukunft

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Burda engagiert sich für die regenerative Landwirtschaft, finanziell wie medial. Aber was ist regenerative Landwirtschaft eigentlich, und wie passt dieses Engagement zu unserem Unternehmen? Vorständin Katharina Herrmann hat die Antworten.

Katharina, seit Anfang des Jahres sind Sie im Vorstand für das Thema Nachhaltigkeit bei Burda verantwortlich. Heute, am 5. Juni, ist der „Internationale Tag der Umwelt“. Welche Bedeutung hat dieser Tag für Sie?

Nachhaltigkeit ist mir persönlich sehr wichtig, weil ich fest davon überzeugt bin, dass wir alle eine Verantwortung für die Zukunft tragen – und entsprechend handeln sollten. Der „Tag der Umwelt“ bietet eine wertvolle Gelegenheit, das Bewusstsein für Umweltthemen zu schärfen und die Dringlichkeit nachhaltigen Handelns zu betonen.

Allerdings ist ein einzelner Tag im Jahr dafür natürlich nicht ausreichend. Viel wichtiger ist unser tagtäglicher Umgang und Beitrag zum Thema Nachhaltigkeit. Wie wichtig das Thema bei Burda ist, zeigt unser Burda-Purpose als Kompass dafür, was wir in unserer Unternehmensgruppe gemeinsam erreichen wollen – dort steht explizit: Wir nehmen unsere Verantwortung wahr. Für unser Unternehmen. Für die Gesellschaft und unsere Umwelt. Für eine gute Zukunft.

Wir können also den heutigen Tag nutzen, um ein Zwischenresümee zu ziehen – was haben wir schon initiiert und erfolgreich umgesetzt, was nehmen wir uns vor? Als Unternehmen, das produziert und journalistisch tätig ist, tragen wir eine doppelte Verantwortung für Klima- und Umweltschutz. Ich bin überzeugt, dass wir mit unserem Nachhaltigkeitsprogramm „getting better“ auf dem richtigen Weg sind: Wir verbessern uns Schritt für Schritt – wir bilanzieren, setzen Maßnahmen um und sparen CO₂-Emissionen ein, wo immer möglich. Die Emissionen, die direkt aus unseren Geschäftstätigkeiten oder der dafür notwendigen Energie entstehen und die wir noch nicht verhindern können, kompensieren wir effektiv. Besonders unser Engagement für regenerative Landwirtschaft leistet einen wichtigen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz.

Burda unterstützt seit 2021 im Rahmen seiner Nachhaltigkeitsstrategie die regenerative Landwirtschaft. Was genau verbirgt sich hinter dem Begriff, und wie passen ein Medienunternehmen wie Burda und regenerative Landwirtschaft zusammen? 

Regenerative Landwirtschaft zielt auf die Verbesserung der Bodengesundheit ab. Denn in der Regeneration der Böden und im Aufbau von gesundem Humus liegt ein immens großer Hebel, CO₂-Emissionen zu speichern und gleichzeitig von zahlreichen Nebeneffekten zu profitieren. Dabei geht es nicht um die reine CO₂-Sequestrierung, sondern um eine ganzheitliche Verbesserung der Umwelt vor Ort.

Meine Vorstandskollegen und ich sowie das ‘getting better’-Team, das sich bei Burda um die Nachhaltigkeitsthemen kümmert, haben intensiv darüber nachgedacht, wie wir als Unternehmen sinnvoll aktiv werden können. Uns war wichtig, dass wir einen messbaren Einfluss haben und uns im lokalen Umfeld engagieren können – genau das kann die regenerative Landwirtschaft leisten. Leider ist das Thema in der breiten Öffentlichkeit noch nicht sehr bekannt. Durch unsere Medienpräsenz können wir das ändern.

Kurz gesagt: Wir verbessern durch unser finanzielles und mediales Engagement den Boden und damit auch das Klima.

Wie sieht unser Engagement denn konkret aus? 

Wir arbeiten aktiv mit zwei Partnerorganisationen zusammen, um unser Engagement umzusetzen. Seit 2021 kooperieren wir mit der Bioland Stiftung, die Landwirt:innen durch Weiterbildungsformate dabei unterstützt, ihr Wissen über regenerative Methoden zu erweitern und ihre Höfe entsprechend umzustellen. Zu Beginn des Jahres haben wir eine Partnerschaft mit dem Agritech-Unternehmen Klim geschlossen. Klim bietet eine digitale Plattform, die Unternehmen und Landwirt:innen vernetzt und letztere durch finanzielle Zuwendungen sowie Know-how beim Umstieg auf regenerative Praktiken unterstützt. Wir prüfen fortwährend weitere Kooperationsmöglichkeiten und sind offen für zukünftige Entwicklungen.  

Solche Kooperationen können andere Unternehmen ja auch eingehen. Was macht unser Engagement Burda-spezifisch?

Als Medienunternehmen erreichen wir Millionen von Leser:innen und Konsument:innen. Wir haben die Möglichkeit, die Vorteile regenerativer Landwirtschaft zu erklären und damit viele Menschen zu erreichen. Wer weiß schon, dass 50 Prozent der Flächen in Deutschland landwirtschaftlich genutzt werden? Würden all diese Flächen regenerativ bewirtschaftet werden, würde das eine enorme Verbesserung für Klima und Umwelt bedeuten. Durch Information und Aufklärung können wir also letztlich auch einen Wandel des Landwirtschaftssystems unterstützen. Deshalb arbeiten wir auch verstärkt mit unseren Redaktionen zusammen, die „getting better“ und die regenerative Landwirtschaft unterstützen werden – auch über den „Tag der Umwelt“ hinaus. Das freut uns sehr, denn gemeinsam können wir bei Burda viel bewegen!

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