Start-Ups bei Burda
08.07.2019

„Hinterfrage dich ständig“

Start-Ups bei Burda
08.07.2019

„Hinterfrage dich ständig“

Start-Up und Konzern – eigentlich sind das Gegensätze. Bei Burda passen die zwei Welten aber erstaunlich gut zusammen. Das beweisen einige unserer Mitarbeiter, die als Unternehmer im Unternehmen erfolgreiche Start-Ups gegründet haben. Ob E-Mobilität oder Kurzurlaube – sie haben Trendthemen oder Nischen erkannt und besetzt. Und gezeigt, dass sich Gründergeist und Wagemut auszahlen.

Wir haben mit vier Teams über ihre Start-Ups gesprochen. Sie erzählen uns unter anderem, warum die Welt auf ihre Idee gewartet hat, worauf sie besonders stolz sind, welche Herausforderungen sie bewältigen mussten und was sie als Gründer bisher gelernt haben. First up: Efahrer.com.

Efahrer.com in vier Sätzen:

  • Efahrer.com ist das #1 Portal für E-Mobilität in Deutschland und wir wollen mit dem Portal dazu beitragen, einen nachhaltigen Mobilitätswandel zu erreichen.
  • Unsere Nutzer können sich über alle Elektromobilitäts-Themen informieren, z.B. Reichweite, nachhaltige Energiebilanz und Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge in Deutschland.
  • Zudem bieten wir aktuelle Tests von E-Autos und nützliche Tools, wie beispielsweise einen Reichweiten- oder Ladezeitenrechner.
  • Über unsere Plattform organisieren wir für interessierte Nutzer auch Probefahrten mit E-Auto – in der Hoffnung, dass immer mehr Menschen auf ein E-Auto umsteigen.

Warum hat die Welt auf Efahrer.com gewartet?

Laut Burda Marktforschung (2018) interessieren sich 41 Prozent aller Deutschen für E-Fahrzeuge, allerdings fühlen sich 51 Prozent unzureichend informiert. Wir wollen genau diese Lücke schließen.

Wann wurde Efahrer.com gegründet?

Am 28. Juni 2018. Wir hatten also gerade Einjähriges.

Wer gehörte alles zum Gründungsteam?

Sepp Reitberger, Gerrit Tebrake, Marco Nachtigal, Philipp Brunner und Markus Höllmüller.

Was ist Ihr größter Erfolg bisher?

Wir arbeiten direkt mit Tesla und Renault zusammen – den derzeit zulassungsstärksten E-Auto-Marken in Deutschland.

Was war Ihre größte Herausforderung bisher?

Autohersteller und Autohändler davon zu überzeugen, mit uns zu kooperieren. Nach anfänglicher Skepsis hat sich in den letzten Monaten die Einstellung uns gegenüber aber stark verändert – unsere Plattform und die digitalen Vertriebsmodelle überzeugen unsere Partner.

Was würden Sie jemandem raten, der selbst gründen möchte?

Suche dir ein starkes Team, teste laufend dein Kern-Produkt und sage „Nein“ zu Nebenthemen.

Wenn Ihr in die (nahe) Zukunft blickt: Welche drei Trends im Bereich E-Mobilität seht Ihr?

  • E-Scooter: 2019 werden wir den Boom der E-Scooter erleben. In einigen Jahren werden E-Scooter selbstverständlicher Teil der Mobilität in unseren Städten sein.
  • E-Auto Offensive: 2020 werden wir viele neue E-Modelle sehen und deutsche Hersteller werden endlich attraktive Modelle auf die Straße bringen. Das ist unsere Chance, gegenüber Tesla und chinesischen Herstellern (BYD, Geely, Byton) aufzuholen.
  • Batterieproduktion: Derzeit gibt es in Europa keine signifikante Batterieproduktion. Mittelfristig wird es in Europa eine eigenständige Batterieproduktion geben - nur so können Batterien nachhaltig, kostengünstig und versorgungssicher produziert werden.

In a nutshell: Was ist Ihr Motto?

Denk immer darüber nach, wie du Dinge besser machen kannst, und hinterfrage dich ständig.

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Weitere Impressionen & Downloads

Markus Höllmüller, Executive Director E-Mobility bei der Chip Communications GmbH © Chip Studios

Das Efahrer.com-Team: Markus Höllmüller, Marco Nachtigal, Moritz Diethelm, Gerrit Tebrake, Sepp Reitberger und Denis McCann © HBM

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