Benefit bei Burda
08.08.2025

5 Mythen übers Blutspenden

58 Kolleg:innen aus Offenburg haben letzte Woche 29 Liter Blut gespendet.  Einige konnten jedoch nicht teilnehmen. Wann Blutspenden wirklich unmöglich ist und welche Mythen dich nicht abhalten sollten: Wir klären auf.

Ein großes Dankeschön

… geht raus an unsere Spender und Spenderinnen – ihr seid Klasse! Die Begeisterung über die einfache Zugänglichkeit, den kleinen Zeitaufwand und die Möglichkeit, gemeinsam mit Kolleg:innen während der Arbeitszeit etwas Gutes zu tun, war so groß, dass Antonia Abwander, unsere betriebliche Gesundheitsmanagerin schon fest mit einer weiteren Aktion im nächstes Jahr plant:

“Die Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz hat von Anfang bis Ende sehr gut funktioniert. Und ich freue mich, dass so viele Kolleg:innen mitgemacht haben. Vielen Dank!”

Die Fakten zum Blutspenden …

Blut kann nicht künstlich hergestellt werden. Viele Menschen sind im Alltag oder bei medizinischen Notfällen auf Blutspenden angewiesen – etwa nach Unfällen, bei Krebsbehandlungen, Operationen oder bei chronischen Erkrankungen. Allein in Deutschland werden täglich rund 15.000 Blutspenden nötig.

Wer darf Blut spenden? Gesunde Erwachsende zwischen 18 und 65 Jahren mit einem Mindestgewicht von 50 kg. Frauen dürfen viermal und Männer sogar sechsmal pro Jahr spenden.

Wann eine Blutspende nicht möglich ist: Über 20% der angemeldeten Personen konnten bei der Offenburger Blutspendenaktion nicht teilnehmen. Bestimmte Faktoren schließen eine Spende vorübergehend oder dauerhaft aus, z. B.:

  • Wenn in den letzten sechs Monaten eine Reise in ein exotisches Land unternommen wurde
  • Während der Menstruation ist Spenden zwar theoretisch möglich, wird aber nicht empfohlen, da es zu verstärktem Blutverlust und Kreislaufproblemen kommen kann. Manche Einrichtungen lehnen Spenden bei starker Blutung ab - eine individuelle Entscheidung
  • Wenn innerhalb der letzten 56 Tage Blut gespendet wurde
  • Während der Schwangerschaft, sechs Monate nach der Geburt oder nach einem Schwangerschaftsabbruch darf man zur eigenen Sicherheit nicht spenden. Solange man stillt, muss man ebenfalls warten
  • Frisch tätowiert, gepierct oder kosmetisch behandelt? Dann heißt es: Vier Monate warten, bevor du wieder Blut spenden darfst – aus Gründen der Sicherheit für dich und die Empfänger:innen.

Ob du aktuell spenden darfst, erfährst du mit dem offiziellen Spende-Check: Jetzt Spendefähigkeit prüfen 

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… und 5 Mythen übers Blutspenden

"Ich darf bestimmt eh nicht spenden"
Viele denken, sie wären automatisch ausgeschlossen, z.B. wegen eines Tattoos, einer chronischen Erkrankung oder ihrer sexuellen Orientierung. Doch seit 2023 hängt die Spende-Erlaubnis in Deutschland vom individuellen Gesundheits- und Risikoverhalten ab. Wer gesund ist und die Voraussetzungen erfüllt, darf spenden. Der Spende-Check klärt das am besten:  Spende-Check 

  1. "Ich darf bestimmt eh nicht spenden"
    Viele denken, sie wären automatisch ausgeschlossen, z.B. wegen eines Tattoos, einer chronischen Erkrankung oder ihrer sexuellen Orientierung. Doch seit 2023 hängt die Spende-Erlaubnis in Deutschland vom individuellen Gesundheits- und Risikoverhalten ab. Wer gesund ist und die Voraussetzungen erfüllt, darf spenden. Der Spende-Check klärt das am besten:  Spende-Check 

  2. "Ich habe zu wenig Zeit dafür"
    Eine Blutspende dauert nur etwa 10 Minuten mit Anmeldung und Ruhepause bist du in rund 45 Minuten fertig. Bei Burda kannst du während unseren Blutspendenaktionen sogar während der Arbeitszeit spenden gehen. Ein kurzweiliger Einsatz mit langanhaltender Wirkung.

  3. "Ich habe Angst vor Schmerzen"
    Das ist verständlich, aber: Die Spende wird von medizinisch geschultem Personal durchgeführt. Der Pieks ist kurz und gut auszuhalten. Es wird nur eine kleine Menge Blut entnommen (ca. 500 ml) - das entspricht etwa einem halben Liter und wird vom Körper schnell wieder ersetzt. Viele sind nach ihrer ersten Spende überrascht, wie unkompliziert und schnell es geht.
     
  4. "Ich bin mir unsicher, was mit meinem Blut passiert"
    Blutspenden retten Leben - und zwar direkt. Dein Blut wird nach der Spende in einzelne Bestandteile getrennt und je nach Bedarf z. B. für Unfallopfer, Krebspatient:innen oder chronisch Erkrankte eingesetzt. Eine Spende kann bis zu drei Menschen helfen.
     
  5.  "Ich bin nicht gesund genug"
    Natürlich gibt es gewisse gesundheitliche Ausschlusskriterien, aber viele sind nur vorübergehend. Leichte Erkältung, Impfungen oder Reisen führen nicht dauerhaft zum Ausschluss. Wer grundsätzlich gesund ist und die Voraussetzungen erfüllt, kann oft doch spenden.

Noch nicht gespendet? So meldest du dich an

Du möchtest auch deinen Beitrag leisten? Hier findest du alle wichtigen Infos und Termine in deiner Nähe: DRK-Blutspende

Autor:in
Maja Rubinstein
Content Managerin Employer Branding
maja.rubinstein@burda.com
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