Volontariat an der Burda Journalistenschule
27.02.2026

Bonjour Paris, tschüss Offenburg: So endete der BJS-Schulblock für 19 Volos

Paris im Januar: 19 Burda-Volontär:innen feiern das Ende ihres viermonatigen Schulblocks an der Burda Journalistenschule mit einem gemeinsamen Wochenende, bevor es zurück in die Redaktionen nach München, Offenburg und Berlin geht.

Ein Zuhause auf Zeit

Österreich, Oberbayern, NRW, Berlin und der hohe Norden. Unsere Wege in dieses neue Leben als Volos hätten unterschiedlicher kaum sein können, das Ziel war für alle dasselbe: Offenburg. Für vier Monate wurde die Stadt zu unserem gemeinsamen Lebensmittelpunkt. Der normale Alltag rückte dabei erst einmal in den Hintergrund, der straffe Stundenplan der Burda Journalistenschule mit Seminaren, Präsentationen, Deadlines und Medienmarken forderte uns. Genauso wie der Anspruch, hier jeden Tag abzuliefern. Und ja, wir hatten auch ein bisschen das Gefühl, wieder die Schulbank zu drücken. Verrückte Wohngemeinschaften und Zwischenmieten mit Charme beschäftigten uns zusätzlich. Aber gleichzeitig war da dieses eine Ziel, das uns alle verband, Journalist:in zu werden. Mit der Zeit geschah genau das, was unser Schulleiter Niko uns am ersten Tag mit auf den Weg gegeben hatte:

„Ihr werdet hier zusammenwachsen.“

Er sollte recht behalten. Im Seminarraum und in Projektgruppen, in Kaffeepausen auf den Sitzsäcken und beim gemeinsamen Durchatmen nach langen Tagen wurden wir nach und nach zu einem eingespielten Team und zu Vertrauten. Schnell merkten wir: Wir können uns aufeinander verlassen. Schon im Oktober – kaum zwei Wochen, nachdem wir uns zum ersten Mal gesehen hatten – planten wir, unabhängig von der BJS, eine gemeinsame Abschlussfahrt nach Paris. Ein fester Termin im Kalender.

Ein Abschied auf Französisch

„The trip made it out of the group chat!“

Bei 19 Menschen der Gen-Z ist das alles andere als selbstverständlich. Kein Absprung in letzter Minute, keine Ausreden. Paris, mit dem TGV nur 2 Stunden von Offenburg entfernt, war unser gemeinsames Ziel und unsere Art, uns für die letzten Monate zu belohnen. Gleichzeitig war es die Gelegenheit, die Zeit an der BJS noch einmal bewusst Revue passieren zu lassen.

Vor Ort hatten wir ein großes gemeinsames Abendessen, bei dem viel gelacht und sich erinnert wurde. Wir haben mit unserem Trinkspruch „Zum Volo“ angestoßen und wurden dabei fast schon ein bisschen nostalgisch. Später am Abend standen wir unter dem leuchtenden Eiffelturm, während einige noch bis spät weitergezogen sind.

Tagsüber haben wir uns einfach treiben lassen, jede:r im eigenen Tempo, in kleinen Grüppchen. Für manche von uns war es der erste Besuch in Paris. Einige sind in den Louvre gegangen und waren doch etwas erstaunt, wie klein die Mona Lisa wirklich ist. Andere haben die Treppen nach Montmartre erklommen und den Blick über die Stadt vom Sacré-Cœur aus genossen oder sich auf die Suche nach den besten Cafés der Stadt begeben und sich durch Croissants und Macarons probiert. Es tat gut, im Moment anzukommen und endlich Zeit für Gespräche zu haben, die im Schulalltag oft zu kurz kamen. 

Tränen und Aufbruchsstimmung

In den vergangenen Monaten ist zwischen uns eine Verbindung entstanden, die sich schwer in Worte fassen lässt. Was als Ausbildungssituation begonnen hat, ist zu einem gemeinsamen Lebensabschnitt geworden.

Wir haben zusammen:

  • erste eigene Inhalte für unsere Medienmarken umgesetzt,
  • Feedback-Schleifen überstanden,
  • über Headlines diskutiert,
  • hitzige Debatten in der Morgenlage geführt,
  • die BJS-Awards entwickelt,
  • die Süßigkeitenschublade bis zum Anschlag gefüllt,
  • Redaktionskonferenzen simuliert,
  • lange Kaminabende in der Schule verbracht,
  • unzählige tolle Dozenten und Dozentinnen kennenlernen dürfen
  • zusammen kleine und große Erfolge gefeiert.

Viele von uns haben den 30. Januar, das Ende des Schulblocks, herbeigesehnt: wieder einen geregelten Alltag haben, im eigenen Bett schlafen, zurück im vertrauten Umfeld zu sein. Und vor allem, das Gelernte endlich im Redaktionsalltag anwenden.

Als es dann so weit war, kam neben der Vorfreude aber auch ein anderes Gefühl dazu: Zerrissenheit. Wehmütig, weil der gemeinsame Alltag an der Schule endet. Aufgeregt, weil nun die Arbeit in den Redaktionen beginnt. Traurig, weil aus den täglichen Begegnungen erst einmal gelegentliche Updates werden. Am Freitag-Nachmittag mussten wir uns dann wirklich voneinander verabschieden, haben gelacht, uns umarmt und letzte Fotos geschossen. Auch ein paar Tränen sind geflossen. Über all dem stand aber die Gewissheit, dass uns diese vier Monate immer verbinden werden.

Came as strangers, left as friends

Danke BJS, danke Burda und danke an die Offenburger Kolleginnen und Kollegen für diese schöne, herausfordernde und intensive Zeit.
Wir sehen uns Anfang Juli im BJS-Sommercamp wieder!

Autor:in
Lisa Trogus
Teamlead Personalmarketing und Employer Branding
Lisa.Trogus@burda.com
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