Wir Weihnachten
18.12.2025

„Kein Mensch soll an Weihnachten allein sein“

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Weihnachten rückt näher. Überall funkeln Lichter, 'Last Christmas' erklingt, Vorfreude liegt in der Luft. Für viele bedeutet Weihnachten Familie, Freunde, ein großes Fest. Doch nicht für alle. Für Menschen ohne Familie oder enge soziale Kontakte ist diese Zeit oft von Einsamkeit geprägt.


„Kein Mensch soll an Weihnachten allein sein. Einsamkeit ist an Weihnachten besonders spürbar, weil Erwartungen, Erinnerungen und Traditionen zusammenkommen. Doch gerade in dieser Zeit zeigt sich auch, wie viel Kraft in Gemeinschaft steckt. Deshalb wünsche ich mir, dass Weihnachten nicht nur laut und bunt, sondern warm, offen und menschlich wird. Und vielleicht fängt das direkt vor unserer Haustür an.“

Katharina Roth, Geschäftsführerin der nebenan.de-Stiftung


„Wir Weihnachten“: Kleine Gesten, große Wirkung

Die Initiative „Wir Weihnachten“ entstand aus genau diesem Gedanken: Wir wollen Menschen zusammenbringen. Über eine interaktive Deutschlandkarte können Interessierte Aktionen finden oder selbst eintragen – von einem gemeinsamen Essen über Weihnachtssingen bis hin zu Begegnungen am Heiligabend.

„Mit 'Wir Weihnachten' möchten wir als Stiftung in Zusammenarbeit mit nebenan.de sichtbar machen: Nähe und Miteinander kann direkt nebenan entstehen, wenn jemand bereit ist, eine Tür zu öffnen“, erklärt Katharina Roth. In diesem Jahr freut sich die Stiftung bereits über 2.200 weihnachtliche Aktionen, die von ehrenamtlich engagierten Menschen und Organisationen auf der Aktionskarte eingetragen wurden. „Das zeigt, wie viel nachbarschaftliches Engagement es überall in Deutschland gibt, von Menschen, die ihre Zeit und ihr Herzblut in den Zusammenhalt unserer Gesellschaft stecken.”

Gemeinschaft entsteht aus kleinen Gesten

Katharina Roth ist davon überzeugt, dass Gemeinschaft aus Verlässlichkeit wächst. Aus kleinen Gesten, die sich wiederholen: „Wenn man sich grüßt, sich gegenseitig hilft, sich interessiert und proaktiv Hilfe anbietet.“ Diese Kontinuität mache den Unterschied.

Besonders berührend sei es, wenn Menschen erzählen, dass eine Aktion oder Einladung ihnen gezeigt hat, dass sie nicht allein sind, erinnert sich Roth: „In diesen Momenten wird besonders klar, warum unser Engagement wichtig ist.“

Katharina Roths persönliche Nachbarschaftsmomente

Auch in ihrer eigenen Nachbarschaft zeigen sich diese kleinen Wunder der Gemeinschaft: „Wir Nachbar:innen helfen uns im Alltag, auch mit Kleinigkeiten, wie einem Ei oder Mehl für den Kuchen.“ Diese kleinen Gesten seien oft der erste Schritt, an den man bei der nächsten Begegnung anknüpfen könne. „Es ist einfach schön, zu merken: Wir wohnen nicht nur nebeneinander – wir leben miteinander.“

„Der erste Schritt liegt vor der Haustür“

Doch nicht allen Menschen fällt die Kontaktaufnahme mit Fremden leicht. Katharina Roth sagt: „Der erste Schritt ist immer, positiv gestimmt durch die Nachbarschaft zu gehen. Ein freundliches Hallo, ein Lächeln und kurzes Gespräch im Treppenhaus machen da schon den Unterschied.“ Natürlich könne man auch proaktiv selbstgebackene Plätzchen vorbeibringen und so ein Gespräch starten, oder sich einfach mal bei den neuen Nachbar:innen vorstellen, die vor kurzem eingezogen sind.

Jede:r kann mitmachen, nicht nur zu Weihnachten. Jede kleine Geste zählt. 

Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass kein Mensch allein bleibt.

Mehr Infos unter: www.wirweihnachten.de 

Hinweis: Das Video zeigt Ausschnitte des Festabends, den die Stiftung anlässlich ihrer ersten Aktion „Wir Weihnachten – Gemeinsam gegen Einsamkeit“ im Jahr 2023 veranstaltet hat.

Autor:in
Verena Schenk-Welker
Senior PR Manager- CSR
verena.schenk-welker@burda.com
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