Botlabs
14.05.2019

KILT bringt Vertrauenswürdigkeit ins Internet zurück

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14.05.2019

KILT bringt Vertrauenswürdigkeit ins Internet zurück

Die Botlabs, eine Beteiligung von Hubert Burda Media und der Ringier AG, veröffentlichen heute KILT, ein Blockchain-Protokoll, mit dem Firmen und öffentliche Institutionen die Echtheit von Identitäten, Daten oder Produkten zertifizieren können.

KILT ist Open-Source-basiert, bildet die technische Grundlage für den Aufbau dezentraler Netzwerke und steht ab sofort zur freien Verfügung. Mit KILT können eigene Anwendungen entwickelt werden, die vollständige Datensouveränität ermöglichen und Datenmissbrauch sowie Betrug ausschließen. Alle Daten werden dezentral gespeichert und bleiben unter der kompletten Kontrolle des Nutzers. Das macht KILT resistent gegen Angriffe, Manipulation und Datenverluste.

Sicherheit und Vertrauenswürdigkeit

KILT sei eine technologische Alternative zu den Datensilos monopolistischer Plattformen, erklärt Philipp Welte, Vorstand von Hubert Burda Media, die Investition: „Bei rasant fortschreitender Digitalisierung aller Lebensbereiche ist der Welt das Vertrauen in Informationen und Daten aus dem Internet weitgehend abhandengekommen.“ Das neue Blockchain-Protocol attestiere Menschen, Produkten und Informationen dagegen eine zweifelsfreie digitale Identität.


„KILT wird an den Fundamenten des Internet Sicherheit garantieren. Es schafft die technologische Grundlage für die Vertrauenswürdigkeit digitaler Geschäftsmodelle.“

Philipp Welte, Vorstand von Hubert Burda Media


„Für Unternehmen tun sich zahlreiche spannende Geschäftsmodelle entlang des ‚Trust-Factors‘ und der digitalen Souveränität auf. Beispiele für die Anwendung des KILT Protocols sind etwa Zugangsdaten und Identifikationsprozesse für Bankkunden (KYC Know your Customer), die Zertifizierung von Produkteigenschaften oder die Verifizierung vertrauenswürdiger Nachrichten, was speziell für Medienunternehmen interessant ist.“

Robin Lingg, Head International Marketplaces Ringier AG


Analoges Prinzip in der digitalen Welt

Die Idee hinter KILT basiert auf einem einfachen Konzept aus der analogen Welt – dem Ausstellen und Vorzeigen offiziell gültiger Dokumente – das in die digitale Welt übertragen wird: Eine öffentlich als vertrauenswürdig anerkannte Instanz signiert einem Nutzer ein elektronisches Dokument, das spezifizierende Eigenschaften dieses Users enthält. Das nun attestierte Dokument wird nicht zentral beim Aussteller, sondern direkt beim User gespeichert, als hätte er es in seine Brieftasche gesteckt. Derjenige, dem er das Dokument später vorzeigt, kann mit Hilfe der Blockchain und der Reputation des Ausstellers überprüfen, dass es echt und vertrauenswürdig ist.

Schutz der Nutzer-Privatsphäre

Blockchain-Technologie charakterisiert sich dadurch, dass Datenketten in Echtzeit auf zahlreiche Rechner auf der ganzen Welt kopiert werden und resistent gegen Angriffe, Manipulation und Datenverlust sind. Die KILT-Blockchain zeichnet sich zusätzlich dadurch aus, dass nicht die Eigenschaften der Benutzer, sondern lediglich Prüfsummen (Hashes) gespeichert werden. Anhand dieser können vom Benutzer befugte Personen die Echtheit von Dokumenten überprüfen, während die Privatsphäre des Benutzers geschützt bleibt.

Demokratische Struktur


„Alle Anwendungen, die auf KILT basieren, verzichten auf die monopolistischen Gatekeeper, die wie eine Mauer zwischen Unternehmen und Konsumenten stehen und riesige Datenmengen in nur ihnen zugänglichen Silos horten. KILT Anwendungen haben das Potenzial, das Internet so demokratisch zu strukturieren, wie es ursprünglich konzipiert wurde. Denn das Protokoll ermöglicht, dass Akteure, die sich in der analogen Welt nicht kennen, im Internet einander wieder vertrauen können.“

Ingo Rübe, der Gründer und Geschäftsführer der Botlabs


Der Open Source Demo Client für KILT steht unter diesem Link zum Download zur Verfügung.

Weiterführende Informationen zum KILT Protocol finden Sie hier.

Über Botlabs

Die BOTLabs GmbH wurde im Januar 2018 vom Informatiker und Burda-CTO Ingo Rübe und Hubert Burda Media gegründet. Im Oktober 2018 beteiligte sich zusätzlich die Ringier AG an dem Blockchain-Start-up. Ziel des Unternehmens ist es, die Blockchain-Technologie für eine breite Öffentlichkeit zugänglich und sinnvoll nutzbar zu machen. Botlabs fokussiert auf die Schaffung von Basistechnologien, die von Unternehmen und öffentlicher Verwaltung genutzt werden können, um Prozesse zu verbessern und neue Geschäftsmodelle zu entwickeln.

Über Burda

Mit rund 600 gedruckten und digitalen Consumer-Medien und eigenen technologischen Entwicklungen, wie der Open-Source Software Thunder oder dem Datenschutz-Browser Cliqz, ist Burda eines der größten international agierenden Medien- und Technologieunternehmen in Deutschland. Mit seinen starken Medien- und Digitalmarken in den Segmenten News, Food, Living, Garten, Mode, Lifestyle, Tech und Unterhaltung erreicht Burda rund 50 Millionen Leser und 185 Millionen User. Burda hat rund 12.000 Mitarbeiter in 19 Ländern und erzielt einen Umsatz von 2.66 Mrd. Euro (2018).

Über Ringier

Ringier ist ein in 19 Ländern tätiges, diversifiziertes Medienunternehmen mit rund 7.300 Mitarbeitenden. 1833 gegründet, führt Ringier Medienmarken in Print, TV, Radio, Online und Mobile und ist erfolgreich im Druck-, Entertainment- und Internet-Geschäft tätig. Basierend auf seiner über 180-jährigen Geschichte, steht Ringier für Pioniergeist und Unabhängigkeit, für Meinungsfreiheit sowie Informationsvielfalt. Ringier ist ein Schweizer Familienunternehmen mit Haupt-Standort in Zürich.

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Weitere Impressionen & Downloads

Ingo Rübe, Gründer und Geschäftsführer von Botlabs

Philipp Welte, Vorstand Hubert Burda Media ©  Dominik Butzmann für HBM

Das KILT-Logo © KILT

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