Aenne Burda Award
20.01.2019

Powerfrau made in Afrika

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Mut, Kreativität, Optimismus und der bedingungslose Glaube an die Machbarkeit: Das sind die Attribute, die Aenne Burda als Unternehmerin ausgezeichnet haben und mit denen sie dem Wirtschaftswunder im Nachkriegsdeutschland ein Gesicht verlieh. Ihr Vermächtnis ist noch heute allgegenwärtig und inspiriert junge Gründer zu Innovationen.

Im Rahmen des Aenne Burda Award for Creative Leadership werden jedes Jahr Frauen ausgezeichnet, die sich mit herausragenden unternehmerischen und kreativen Leistungen einen Namen gemacht haben und damit die Leidenschaft von Aenne Burda teilen.

In diesem Jahr geht der Aenne Burda Award zum ersten Mal nach Afrika und wird einer Frau verliehen, die allen Widrigkeiten zum Trotz ein milliardenschweres Startup auf die Beine gestellt hat: die junge Senegalesin Fatoumata Ba. Ähnlich wie Aenne Burda wurde Fatoumata Ba für ihre Visionen anfangs belächelt. Sie gründete an der Elfenbeinküste Jumia, eine Art afrikanisches Amazon. Sie schaffte durch harte Arbeit und Willensstärke den Durchbruch und es wurde zum erfolgreichsten Startup Afrikas.

Zusätzlich vernetzt Fatoumata mit ihrer Gründer-Ökosystem-Plattform Janngo ambitionierte Entrepreneure, die es ebenfalls ganz nach oben schaffen wollen. Und auch hier finden sich Parallelen zu Aenne Burda, die zu ihrer Zeit ein weltweit umfassendes Netzwerk spann und dabei nicht nur kulturelle, sondern auch politische Barrieren überwand – und das alles bevor das Internet geboren wurde.

Burda-Vorstand Martin Weiss überreichte Fatoumata Ba die Trophäe, eine Büste der Göttin Athene, der griechischen Göttin der Weisheit und eine Symbolfigur für starke Frauen.


"Fatoumata Ba repräsentiert all das, wofür Aenne Burda stand: Eine Vision, was möglich gemacht werden kann. Die Energie und das Durchhaltevermögen um diese Vision umzusetzen. Und den Glauben daran, dass man seiner Passion folgen muss, um Veränderung zu erzielen."

Martin Weiss, Vorstand


Fatoumata rief den Zuschauern zu: "Was würdest Du tun, wenn Du keine Angst hättest?" Damit ermutigte sie vorallem die Frauen hierzulande, Startup-Ideen umzusetzen. Mit 27 Prozent habe Afrika die weltweit höchste Rate an Unternehmerinnen. Zu den Preisträgerinnen der vergangenen Jahre zählen unter anderem Arianna Huffington, Christiana Figueres, Mitchell Baker, Viviane Reding, Edit Schlaffer und Auguste von Bayern.

Kostenfreies Bildmaterial für redaktionelle Zwecke finden Sie auf Flickr.

 

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Viviane Reding, Fatoumata Ba (Janngo) und Hubert Burda © Daniel Grund for DLD

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