C3
16.02.2018

„Silos auflösen, digital aufrüsten. Und los geht’s“

C3
16.02.2018

„Silos auflösen, digital aufrüsten. Und los geht’s“

Die Content Marketing Agentur C3 und innogy SE haben ein Joint Venture für digitale 360 Grad Kommunikation gegründet. Die neue Agentur innogy.C3 GmbH hat es sich zum Ziel gesetzt, nicht nur die traditionellen Grenzen zwischen interner und externer Kommunikation aufzubrechen, sondern auch die zwischen Unternehmens- und Marketing- bzw. Produkt-Kommunikation.

Tom Levine, Director Content bei C3, beantwortet in folgendem Interview vier Fragen zur Gründung dieser „customized agency“.

Werden der innogy.C3 GmbH jetzt viele weitere Joint Ventures folgen? Ist das das neue Modell, wie Sie mit Unternehmen zusammenarbeiten wollen?

Nein – bei der Agentur-Gründung in Essen geht um etwas anderes: Nämlich um die Frage, wie Kommunikation in Unternehmen in Zukunft organisiert werden kann. Die Strukturen, die man heute sonst kennt, etwa die Aufspaltung von Corporate Communications, Marketing Kommunikation, vielleicht noch interne Kommunikation, sind fast überall zu schwerfällig, zu teuer, zu wenig erfolgsorientiert.

Und was genau macht innogy anders?

Silos auflösen, digital aufrüsten, und los geht’s. Das ist eigentlich ganz einfach: Wir können überall beobachten, dass die Digitalisierung zu immer höherer Komplexität führt, zu immer mehr Anforderungen an Marketing und Kommunikation. Die müssen sich heute nicht mehr allein mit Inhalten rumschlagen und der Produktion von Content, sondern auch die gesamte digitale Distribution und Optimierung beherrschen. Nur – so kann es ja nicht weitergehen. Wir müssen die Dinge wieder vereinfachen. Bei innogy haben wir deshalb die alten Kommunikationssilos durchlässig gemacht und eine Konstruktion geschaffen, in der die Expertinnen und Experten, die man heute für die Kommunikation nach innen und außen braucht, in Projekten eng zusammenarbeiten können.

Und ein Joint Venture wäre dabei..?

... als „customized agency“ eine Option von vielen, wie man in einem Unternehmen die Kommunikation nicht nur inhaltlich-strategisch, sondern auch prozessual und strukturell neu aufsetzen kann. Bei anderen Unternehmen wird es sinnvoller sein, zum Beispiel eine Lead Agentur aufzusetzen (oder zu befähigen), die die Steuerung der vielen Dienstleister übernimmt. Wir werden andere Unternehmen gerne genauso beraten wie innogy, aber wir werden ganz bestimmt nicht mit einem fertigen Rezept durch die Tür kommen. Die Idee für die innogy.C3 GmbH kam vom Kunden, als wir konzeptionell den größeren Rahmen abgesteckt haben, also auch den Umbau der konzernseitigen Kommunikationsstrukturen.

Was ist für Sie das Besondere an innogy.C3?

Ganz vorne weg: Die Leute, die da jetzt engagiert loslegen, die sich auf diese Reise eingelassen haben. Das ist toll, wie viel Expertise und Begeisterung da zusammenkommt. An zweiter Stelle: das Vertrauen, das dieses große Energieunternehmen uns entgegenbringt. Und zum dritten, ganz klar: dass es uns gelungen ist, eine enge Zusammenarbeit auf der gesamten Wertschöpfungskette der digitalen Kommunikation zu ermöglichen – von der Strategie über die Contentproduktion und die Optimierung der digitalen Nutzererfahrung bis hin zu Analytics und Performance Marketing. Das ist ziemlich einmalig in der deutschsprachigen Szene.

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