Management Trainee Program
22.10.2021

„Unser internes Netzwerk ist eines der größten Vorteile“

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Burdas Traineeprogramme zeichnen sich durch viele Benefits und Besonderheiten aus. Eine davon: Die Trainees starten nicht gemeinsam zu einem bestimmten Zeitpunkt im Jahr, sondern können ihren Start individuell und flexibel wählen. Für Izabela Balazi fiel der Startschuss am 1. September – sie ist also eine der Neusten der Trainee-Gemeinschaft. Denn trotz der einzelnen Wege haben die Trainees ein starkes Band, wie Izabela berichtet. Gemeinsam mit ihren Kolleginnen Cara Buschmann und Stefanie Wagner, die beide dieses Jahr gestartet sind, beschreibt Izabela die Vor- und Nachteile des Programms, die Vernetzung unter den Trainees und verrät Tipps, die sie der nächsten Generation an Trainees mit auf den Weg geben möchte.

Verstärkung seit September: Willkommen, Izabela Balazi!

Izabela ist 25 Jahre alt, kommt aus dem Baden-Württembergischen Leonberg, studierte in Tübingen International Business Administration und schloss daraufhin einen Master in International Business an der Copenhagen Business School ab. Das war im Juni – und jetzt startet Izabela als Management Trainee bei Burda durch und kümmert sich in ihrer ersten Station um ein Monetarisierungsprojekt beim Magazin Freundin, was ihr viel Spaß macht: „In meinem Projekt arbeite ich eng mit der Redaktion zusammen und lerne dadurch auch mal den klassischen Redaktionsalltag kennen – ich durfte sogar auch schon selbst Texte schreiben. Ich finde es toll, wie viele unterschiedliche Chancen das Programm bietet.“

Die unterschiedlichen Anfänge – bietet das aus Ihrer Sicht mehr Vor- oder Nachteile?

„Eine Herausforderung für mich war, dass ich die einzig Neue, bzw. mit deutlichem Abstand zu meinem Jahrgang startete. Wenn man zu zweit oder dritt anfängt, hat man den Vorteil, dass man sich zusammen einfinden kann. Aber ich habe recht schnell Cara getroffen und es war schön, dass wir uns dann austauschen konnten“, berichtet Stefanie, die ihr Management Trainee im Mai begonnen hat. Cara ergänzt: „Wenn man neu anfängt, kommt man in eine eng zusammengewachsene Gruppe hinein und ist erst einmal die „Neue“. Auf der anderen Seite sind die Trainees sehr integrativ, da der ständige Wechsel ja ein andauernder Prozess ist und der macht die Gruppe auch sehr lebendig. Außerdem haben wir so auch zu den älteren Trainees viel Kontakt.“

Wie vernetzen Sie sich innerhalb der Traineeprogramme? Und treffen Sie sich auch mal privat nach dem Feierabend?

„Im Burda-Traineenetzwerk oder über das Alumni-Netzwerk mit ehemaligen Trainees gibt es organisierte Coffee-Dates, AfterWorkEvents oder andere Gruppenaktivitäten. Man verabredet sich auch mal zum Lunch – das ist alles sehr unkompliziert. Aber auch in der Freizeit treffen wir uns häufig. Wir haben eine Whatsapp-Gruppe, die Steffi und ich ins Leben gerufen haben. Da organisieren wir uns, im Sommer waren wir zum Beispiel gemeinsam im Englischen Garten, haben Beachvolleyball gespielt oder waren etwas zusammen essen oder trinken“, erzählt Cara. „Und es gibt auch einen „Endlich-Wochenende-Chat“ auf Teams, der in der im Lockdown ins Leben gerufen wurde, damit wir uns nicht aus den Augen verlieren. Jeden Freitag kann man sich, wenn man Zeit hat, kurz einloggen und von seiner Woche berichten“, so Stefanie. Izabela erzählt, dass diese privaten Treffen für sie besonders bereichernd sind. „Ich bin neu nach München gekommen und kenne hier und da mal jemanden, aber ein festes Netzwerk zu haben, Leute, die denselben Weg gehen und sich mit ihnen austauschen zu können, das ist unbezahlbar. Die Trainees sind wie eine kleine Familie und man fühlt sich sofort gut aufgenommen, auch, wenn man allein als Neue dazu stößt.“

Welche Tipps haben Sie für ihre Nachfolger:innen?

„Abgesehen von ein paar ganz praktischen Tipps, von Wissen über das VPN, den richtigen Umgang mit einer Reisekostenabrechnung oder eine Intranet-Übersicht – man sollte das Netzwerk der Trainees nutzen. Alle machen andere Stationen, sammeln wertvolles Wissen und Erfahrungen. So kann man auch Inspiration für die eigenen Stationen bekommen. Wir können richtig voneinander profitieren. Ich habe zum Beispiel eine Wohnung in Offenburg durch eine andere Trainee vermittelt bekommen. Und wir Trainees hören in den Stationen natürlich auch, wenn mal eine Stelle frei wird und können uns dann gegenseitig Bescheid geben – die Kontakte sind einfach Gold wert und man sollte sie nutzen“, betont Stefanie. Izabela fügt hinzu: „Mein persönlicher Tipp für den Einstieg ist, dass man die Dinge auf sich zukommen lassen sollte und entspannt und flexibel bleibt. An meinem ersten Tag hatte ich direkt das erste Meeting für mein eigenes Projekt – noch bevor ich meinen Laptop aufgemacht habe. Das kam überraschend, aber ich habe mich gefreut, direkt loslegen zu dürfen. Ohnehin sind ja alle Stationen verschieden, die Menschen unterschiedlich und man sollte jeder Herausforderung offen gegenüberstehen.“

Gibt es manchmal auch Konkurrenz zwischen Ihnen?

„Finde ich nicht“, meint Cara und erklärt, dass das vielleicht auch an der Größe des Unternehmens liege und dass jeder unterschiedliche Interessen habe und am Ende deshalb auch alle ihren Platz bei Burda finden. „Ich würde sogar sagen, dass sich alle unterstützen, helfen und Tipps geben, wo sie nur können“, sagt Izabela. Austausch, Tipps und Spaß gibt es auch beim nächsten Open Space, das die Trainees privat organisieren: Einem Trainee-Tag mit Übernachtung, das wiederum der Vernetzung dienen soll. Im Punkt Networking kann wohl jeder von den Trainees noch etwas lernen.

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Cara Buschmann, Stefanie Wagner und Izabela Balazi sind dieses Jahr als Management-Trainees bei Burda gestartet und berichten von ihrer Vernetzung im Unternehmen und in der Trainee-Gemeinschaft (c) Michael Tinnefeld

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