Success Story
21.03.2024

Vom Trainee zum Managing Director: Ein Interview mit Matthias Kästner

Seine Karriere im Überblick: Im Jahr 2010 begann er als Management Trainee bei Burda, war knapp 3,5 Jahre bei der Digitalmarke Chip und wechselte dann zu C3 Creative Code and Content. Seitdem hat er in regelmäßigen Abständen Karrieresprünge bis zur Position des Managing Director gemacht. Welche Höhen und Tiefen er in seinem Karriereweg erlebt hat, darüber spricht er mit uns im Interview.

Wie bist du bei Burda durchgestartet?

Im April 2010 habe ich als Management Trainee im Stammbereich Chip angefangen. Dort konnte ich die enge Verzahnung von Print und Digital hautnah miterleben und mitgestalten. Weitere Meilensteine meiner Karriere waren unter anderem Stationen bei Bambi, im Vertrieb des Modernen Zeitschriften Vertriebs (MZV), im damaligen Media Innovation Lab und bei Burda Creative, dem Vorgänger von C3. Es war eine geniale Zeit!

Wie bist du zu C3 gekommen und was hat dich nun fast 10 Jahre dort gehalten?
 
Der Grundstein für meine Karriere bei C3 wurde während meines Trainee-Programms gelegt. Im Vergleich zu traditionelleren Mediengeschäften anderer Burda-Bereiche faszinierte mich bei C3 besonders, welche spannenden Produkte im Bereich Corporate Publishing und Content Marketing in Zusammenarbeit mit Kunden entstehen. Hier konnte ich mich über die Jahre hinweg entfalten und entwickeln, auf eine Art und Weise, wie ich es nicht für möglich gehalten hätte.
 
Was sind deine schönsten Momente bei C3 gewesen?
 
In einer Agentur sind die schönsten Momente natürlich die, in denen man einen Pitch gewinnt. Mein absolutes Highlight war, als wir im Jahr 2016 einen heutigen Schlüsselkunden gewinnen konnten.
 
Eine ganz besondere Phase war der Mitaufbau unserer Consulting-Unit Cyan im Jahr 2020. Die Unternehmensberatung fokussiert sich auf Organisationsdesign und nutzt dabei die langjährige Praxis von C3.
 
Natürlich gab es auch viele tolle Momente mit genialen Menschen. Momente, in denen wir gelacht, gelitten und gelernt haben und vor allem einander immer geschätzt haben.
 
Was sind deine Highlights aus den fast 14 Jahren bei Burda?
 
Es gibt natürlich viele Erlebnisse, die mir in Erinnerung geblieben sind. Besonders die Trainee-Zeit in Berlin, bei dem ich viele tolle Menschen kennengelernt habe, sowie der erfolgreiche Umzug von Chip in ein neues Burda-Gebäude. Auch die Teilnahme an tollen Events wie DLD und Tribute to Bambi bleibt unvergessen. Nicht zuletzt haben wir bei C3 viele Kundenprojekte erfolgreich umgesetzt, bei denen wir über uns hinausgewachsen sind und Transformationen erfolgreich umgesetzt haben.
 
Was sind deine größten Pannen und Learnings?
 
In den letzten 14 Jahren gab es einige Pannen, wie verlorene Pitches oder Projekte, aus denen aus verschiedenen Gründen nichts wurde. Allerdings habe ich aus diesen Pannen mehr gelernt als aus Erfolgen. Dies tröstet in solchen Momenten und ist gleichzeitig eines meiner größten Learnings: Dass man aus Rückschlägen gestärkt und weiser hervorgeht, solange man bereit ist, aus ihnen zu lernen und sich weiterzuentwickeln.
 
Wie hat sich dein Berufsbild im Laufe der Zeit verändert und was hast du alles dazugelernt?
 
Im Kern mache ich auch heute noch das, was ich bei Burda schon immer gerne gemacht habe: Komplexität managen und neue Geschäfte entwickeln. Und das in enger Zusammenarbeit mit vielen unterschiedlichen Menschen. Die Verantwortung ist im Laufe der Jahre jedoch gewachsen – von der Projekt- auf die Unit- und zuletzt auf die Unternehmensebene. Während einer solchen Reise lernt man eine ganze Menge. Vielleicht das Wichtigste: immer auf dem Boden und in Balance bleiben!
 
Zum Abschluss: Was sind deine drei wichtigsten Karriere-Tipps?
 

  1. Entdecke deine Stärken und Leidenschaften und suche dir ein Umfeld, in dem du sie einsetzen kannst. Dadurch wirst du nicht nur erfolgreicher, sondern auch zufriedener und erfüllter in deinem Berufsleben sein.
  2. Eine effektive Zusammenarbeit basiert auf Respekt und gegenseitiger Wertschätzung. Wenn alle Teammitglieder auf Augenhöhe kommunizieren und sich respektieren, entsteht ein erfolgreiches Arbeitsumfeld. Ideen können frei ausgetauscht werden und gemeinsame Ziele effizient erreicht werden.
  3. Um beruflich erfolgreich zu sein, ist ein privater Ausgleich wichtig. Indem du Zeit für dich und deine Interessen reservierst, trägst du zu deinem langfristigen Wohlbefinden und deiner beruflichen Leistungsfähigkeit bei.

Vielen Dank Matthias für die spannenden Einblicke in deine Karriere!
Das gesamte Interview gibt es auch auf unserem Burda Karriere YouTube-Kanal.

 

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