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Durchgestartet
28.03.2017

Von der Praktikantin zur Chefin

Durchgestartet
28.03.2017

Von der Praktikantin zur Chefin

Am 1. Juli 2008 setzte Julia Bauer zum ersten Mal als Praktikantin einen Fuß über die Türschwelle von Bunte.de. Dass sie acht Jahre später Head of Content in der Funktion der Chefredakteurin der People-Website Nummer 1 sein würde, hätte sie sich damals nie träumen lassen. Im Interview erzählt sie, wie sie bei Bunte.de durchgestartet ist.

Julia, wie sahen Deine ersten Schritte nach deinem Masterstudium bei Burda aus?

Ich habe als Praktikantin bei Bunte.de angefangen. Dabei habe ich sofort Blut geleckt und nach kurzer Zeit beschlossen: Das ist es, das ist genau das, was ich machen möchte. Glücklicherweise bekam ich das Volo an der Burda Journalistenschule und konnte in meiner Stammredaktion Bunte.de weiterarbeiten.

Wie sah Deine Entwicklung nach dem Volontariat aus?

Als ich mit meinem Volo fertig war, war Bunte.de noch Teil der großen, zentralen Online-Redaktion. Die Redakteure von Bunte.de, Instyle.de, Elle.de, Freundin.de und Burdastyle.de saßen alle zusammen. Nach dem Volo wurde ich dann als Redakteurin übernommen. Zwar nicht bei Bunte.de, weil da gerade keine Redakteursstelle frei war, aber bei Freundin.de. Der Wechsel von der minutenaktuellen People-News-Website in den Fashion/Beauty/Lifestyle-Bereich half mir und ebnete den Weg für meine nächste Station, die mich erst einmal weg von Burda führte.

Welche Karriereschritte haben Dich besonders geprägt?

Außerhalb von Burda Erfahrungen zu sammeln, war für mich wichtig. Bei Yahoo! Deutschland lernte ich den Unterschied zwischen einem klassischen Verlagshaus mit dem Schwerpunkt Publishing und einem internationalen Internetunternehmen kennen. Und nach einem zweijährigen Abstecher zurück bei Bunte.de konnte ich bei ProSieben als Redaktionsleitung von ProSieben.de lernen, wie man eine 25-köpfige Mannschaft führt. Diese Exkurse bereiteten mich optimal auf die Stelle als Head of Content bei Bunte.de vor.

Ich hätte nie gewagt, so kühn zu träumen, diesen Traumposten mit 29 Jahren zu bekommen, aber irgendwo in weiter Ferne war er immer mein Ziel. Doch es hat geklappt und jetzt bin ich seit einem Jahr im Sattel und brenne für meinen Job. Und nein, ich habe nicht vor, bald wieder zu wechseln. Bunte.de ist einfach mein Mutterschiff, das (m)ich scheinbar nicht ziehen lassen kann und will.

Wie sieht Dein Alltag als Head of Content bei Bunte.de heute aus?

In dem fast 30-köpfigen Bunte.de-Team bin ich der Knotenpunkt, an dem alle Infos aus den verschiedenen Bereichen zusammenlaufen. Ich leite die Redaktionskonferenz, behalte den Überblick über alle Performances und koordiniere die Prozesse. Mein Job besteht zur Hälfte aus fest geplanten Abläufen, zur anderen Hälfte aus Unvorhersehbarem – News kann man einfach nicht in der Glaskugel vorhersagen. Außerdem ist mein Kalender voll mit Meetings mit den anderen Abteilungen wie Marketing, Technik und Co., um bei allen Themen up to date zu bleiben, sie voranzutreiben, kreativen Input zu geben, die Infos an mein Team zu kommunizieren und es somit zu steuern. Auch der Austausch mit dem Print-Chef Robert Pölzer und den anderen Digital-Teams ist in meinem Job sehr wichtig. Ich habe das große Glück, ein tolles Team zu haben, welches mir immer den Rücken freihält.

Was sind für Dich die Highlights bei Deiner Arbeit?

Wenn wir mit einer News schneller sind als der Rest (aktuelles Beispiel: wir haben die Meldung zu Sofias zweiter Schwangerschaft schneller veröffentlicht als das Königshaus selbst) und somit unsere Monitoring-Tools explodieren. Wenn wir Themendrehs finden, die sonst keiner hat. Wenn wir exklusive Storys an Land ziehen, die niemand erwartet hat. Wenn wir auf neue Entwicklungen, wie zum Beispiel Facebook Live, agil reagieren und sie bestmöglich für Bunte.de adaptieren.

Zusammengefasst: Wenn wir unsere User glücklich machen und wenn mein Team das mit ganz viel Freude macht.

Was sind Deine Tipps an die heutigen Nachwuchskräfte?

  1. Nur Mut! Man kann nur richtig gut in etwas sein, wenn man es auch richtig gerne macht. Und wer für seine Sache brennt und alles gibt, kann auch alles erreichen. Das klingt abgedroschen, ist aber nach wie vor so.
  2. Praktische Erfahrungen sammeln, und zwar in allen Bereichen! Online-Journalismus bedeutet mittlerweile viel mehr, als Texte in ein CMS zu hacken. Beschäftigt euch mit unterschiedlichen Content-Arten, den sozialen Medien, Google, Analyse-Tools, Marketing-Formen, Online-Shopping …
  3. Kontakte knüpfen! In unserer Branche öffnen sich ständig irgendwo Türen. Das wollte ich nicht so ganz glauben, als ich damals angefangen habe, es hat sich aber bestätigt. „Ich kenne da wen, der sucht …“, „Kennst du wen, der Lust hat …?“, „Hast du Bock auf eine neue Herausforderung?“ Kontakte sind nicht essenziell dafür, dass man einen Job findet, aber doch immer inspirierend!
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Weitere Impressionen & Downloads

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