Burda radelt 2021
20.07.2021

Von München nach Offenburg!

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Kilometer Geld für die Tribute to Bambi-Stiftung und Kinder in Not. Und ein Kollege hat sich etwas ganz Besonderes ausgedacht: Stephan Becherer, Leitung Vertrieb & Marketing bei Paketplus, will mit dem Rennrad in zwei Etappen von München nach Offenburg fahren: 404 Kilometer und 2.900 Höhenmeter! Was den 33-Jährigen, ein „Kind der Ortenau“, antreibt, verrät uns Stephan Becherer, der 2011 bei Burda als Trainee im Beteiligungsmanagement der BurdaDirect startete und heute bei „Burda radelt“ „Vollgas“ gibt, hier.  Apropos: Schnell noch registrieren und bei „Burda radelt“ dabei sein! Die Anmeldung läuft bis zum zweiten Eventtag, am 22. Juli, unter diesem Registrierungs-Link oder über die Email-Adresse burdaradelt@burda.com.

Wie entstand die verrückte Idee, von Standort zu Standort – von München nach Offenburg – zu fahren?

Meist sind die spontanen Ideen ja die besten – mir kam die konkrete Idee tatsächlich erst Mitte der vergangenen Woche. Allerdings hab ich schon in den vergangenen Jahren immer wieder mit dem Plan geliebäugelt. Grund hierfür waren meine wöchentlichen Pendel-Strecken mit dem Zug aus meiner Heimat Offenburg zum Paketplus-Office in der Arabellastraße. Mit Blick aus dem Zugfenster kam mir öfter der Gedanke, dass die Strecke durchaus seinen Charme und Reiz auf dem Fahrrad haben kann. Und wie es dann so ist: Wenn einmal die Waden kribbeln, dann kommt man so schnell auch nicht mehr weg von dem Gedanken. Dass ich nun ein sportlich durchaus ehrgeiziges Ziel mit einer tollen Burda-Charity-Aktion verknüpfen darf, motiviert mich ungemein und wird mir helfen, die durchaus anstrengende Strecke zu absolvieren. Gleichzeitig fügt sich ein Gedanke ganz wunderbar: Die Verbindung beider Burda-Standorte, die jeder für sich einen tollen Reiz auf mich ausüben: Ich möchte keiner der beiden Standorte mit seinen Vorzügen, den tollen Mitarbeitern und wundervollen Ecken missen!

Wo genau verläuft die Strecke?

Es gibt diverse Möglichkeiten, von München nach Offenburg zu kommen – mit vielen Höhenmetern durch den Schwarzwald oder aber z. B. auch mit einem Abstecher über den Bodensee. Wie gesagt, kam mir der erste Gedanke zu dieser Tour auf meiner Zug-Pendelstrecke von München nach Offenburg. Daher habe ich mich für diese Tour ganz grob an der Streckenführung der Bahn orientiert: Es geht von München über Augsburg zum ersten Zwischenhalt nach Göppingen. Von dort aus fahre ich weiter über Stuttgart und Karlsruhe und dann durch die Rheinebene über Baden-Baden an mein Ziel: Den Medienpark in Offenburg, den ich dann hoffentlich am Donnerstagabend erreichen werde. In Summe sind das über 404 Kilometer mit knapp 3.000 Höhenmetern. Das klingt zunächst viel – in Anbetracht der Distanz ist das aber sehr gut machbar und sollte daher in den beiden Tagen der Burda-Challenge „gut“ zu fahren sein.

Auf welche Abschnitte freust Du Dich besonders?

Zunächst einmal freue ich mich sehr auf den Start in der Arabellastraße am Mittwochmorgen – dann darf ich losstrampeln und die Vorfreude in Kilometer auf dem Rad umwandeln. Ich reise bereits am Dienstag mit dem Zug an und sehe nach über einem Jahr Corona-„Pause“ am Abend unseren Paketplus-Geschäftsführer Andreas Bichlmaier endlich mal wieder „live und in Farbe“. Hier wartet dann schon die erste Herausforderung auf mich: Ich sollte nämlich in Anbetracht der körperlichen Anstrengung der folgenden Tage nach Möglichkeit den Verlockungen der Bayerischen-Kulinarik mit Speis & Trank nicht allzu sehr frönen… Außerdem gilt: Früh ins Bett gehen, damit es dann am Mittwoch um 08.00 Uhr vor der Burda Bar entsprechend topfit losgehen kann. Ansonsten lasse ich alles weitere auf mich zukommen. Die Strecke habe ich komfortabel auf meinem Garmin-Radcomputer und muss mich daher nicht durch den Schilderwald am Wegesrand kämpfen. So bleibt mehr Zeit für das Wesentliche: Die Landschaft und das laut Wetter-Prognose sehr sonnige Sommerwetter genießen und dabei sportlich die ein oder andere Grenze nach oben zu verschieben! Ein ganz besonderes Highlight habe ich aber doch noch eingeplant: Als leidenschaftlicher Fußball-Fan vom Karlsruher Sportclub muss mein Weg natürlich am ehrwürdigen Wildparkstadion in Karlsruhe vorbeiführen. Ehe ich in zwei Wochen wieder zum Spielbetrieb in der 2. Liga ins modernisierte Wildpark-Stadion darf, hoffe ich auf einen kurzen Kaffee-Stopp und ein Blick auf das Training der Mannschaft. Bis dato habe ich schon über 330 km der Strecke hinter mich gebracht und kann so die letzten Kilometer voller Elan in Angriff nehmen.

Wie bereitest Du Dich auf diese lange Tour vor?

Rund um die Streckenplanung habe ich die Navigation von Komoot genutzt – ein für mich unersetzlicher Helfer rund um die Planung von kleineren und größeren Rad-Touren. Hier kann man je nach Art der Fahrt zwischen Rennrad, Citybike, CrossRad oder Mountainbike wählen – Komoot sucht dann die entsprechenden Strecken mit den passenden Untergründen (Asphalt, Schotter, Trails). Ein weiterer schöner Vorteil: Die Strecken befinden sich meist nicht an bzw. auf den Hauptverkehrsstrecken und man entgeht somit auch größtenteils Ampeln und gefährlichen Abschnitten, auf denen man die Fahrbahn mit PKWs bzw. LKWs teilen muss. Die geplante Strecke kann man dann ganz wunderbar als .gps-File auf einen beliebigen Radcomputer ziehen und sich so einfach und sicher ans Ziel navigieren lassen.

Rund um die sportliche Vorbereitung bin ich eigentlich ganz gut in Form – ich war vor knapp vier Wochen wieder in Südtirol zum „obligatorischen“ Rennradfahren und habe auch sonst schon seit Jahresanfang über 6.000 Rad-Kilometer in den Beinen. Bei diesen Entfernungen kommt es tatsächlich neben den physischen Voraussetzungen (sehr gute Kondition) eher auf den Kopf an: Auf dieser Langdistanz ist es ganz entscheidend, in einen Art „Tunnel“ bzw. „Flow“ zu kommen. Man merkt die Anstrengung dann kaum mehr und kann – so seltsam das auch klingen mag – ganz wunderbar abschalten und die Zeit genießen. Ganz ohne die Basics geht es dann aber doch nicht: Ich achte die Tage vor so einer Tour auf ausreichend Regeneration, viel Wasser-Zufuhr und ein abwechslungsreiches Essen mit viel Kohlenhydraten, Proteinen und Vitaminen. Das klingt jetzt alles aber „wissenschaftlicher“ als es ist: Frisches Gemüse (Karotten, Rote Beete und Salat) in Verbindung mit Kohlenhydraten (Nudeln) und Proteinen (Hülsenfrüchte wie z.B. Linsen) sind eine ideale Grundlage, um die Energiespeicher im Körper vor dieser Langzeitbelastung ausreichend aufzufüllen. Ein treuer Freund seit vielen Jahren ist dabei das Angebot vom Kochboxen-Anbieter HelloFresh – übrigens auch einer unserer größten Werbepartner im Bereich der Neukundengewinnung mit Paketbeilagen.

Was kommt alles mit ins Gepäck?

Das wird spannend und sollte gut geplant sein - denn jedes Kilo Gepäck muss ja auf dem ganzen Weg auch irgendwie mitgeschleppt werden. Ich reise ohne Rucksack, sondern mit einer kleinen Satteltasche, die an der Sattelstütze befestigt wird und circa 10 Liter Gepäckvolumen hat. Folgende Dinge werden nicht fehlen:

  • Ausreichend Riegel und Gels sowie Bonbons und Traubenzucker für den Energiehaushalt sowie meine zwei Wasser-Flaschen
  • Rad-Werkzeug – darunter mind. einen Ersatzschlauch, eine Pumpe, ein Flick-Set und ein kleines Werkzeug-Kit für eventuelle Reparaturen
  • Wechselklamotten (1x Hose, 1x Shirt, 1x Schuhe)
  • Ein paar wenige Hygieneartikel wie Zahnbürste, Duschgel und ganz wichtig bei den vorhergesagten 25 Grad und Dauer-Sonne: ausreichend Sonnencreme. Ach ja, Stichwort Corona: Ein paar Masken sind ebenfalls im Gepäck – für die Zwischenstopps in Bäckereien und Tankstellen…
  • Last but not least: Eine Powerbank zum Nachladen von Handy und Garmin-Radcomputer

Was ist Deine Zielzeit?

Eine sehr gute Frage, die ich mir in den vergangenen Tagen auch immer wieder gestellt habe. Mit dem Rennrad kann ich recht genau abschätzen, wie lange ich für welche Entfernung in etwa brauche. Ein Stundenmittel von 30km/h sind mit dem Rennrad ohne größere / längere Anstiege normalerweise gut machbar. Die großen Unbekannten auf dieser Tour von München nach Offenburg werden a) der Verkehr in den Städten und b) der Untergrund sein. Ich werde die 400 Kilometer daher mit meinem CrossBike in Angriff nehmen. Ein CrossBike hat die Geometrie und den Lenker eines Rennrads, die Reifen sind aber etwas breiter und haben Profil, um auch längere Passagen auf Schotter fahren zu können. So bin ich zwar etwas langsamer als mit dem Rennrad, aber für alle Eventualitäten der Streckenführung gewappnet. Ein Stundenmittel von 22-25 km/h sind mein Ziel, dann wäre ich in Summe 16-18 Stunden unterwegs.

Ob Stephan sein ehrgeiziges Ziel erreicht? Wir drücken die Daumen und werden berichten – Fortsetzung folgt!

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Weitere Impressionen & Downloads

Stephan Becherers ganz persönliche Radl-Challenge? Von München nach Offenburg: 404 Kilometer und 2.900 Höhenmeter (c) Stephan Becherer

Das Equipment - Vorbereitung ist alles!(c) Stephan Becherer

Letzter Rad-Check auf dem Balkon (c) Stephan Becherer

Die Tour-Daten (c) Stephan Becherer

Stephan Becherer im Business-Look (c) Stephan Becherer

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