Felix Burda Stiftung
05.03.2020

Wenn Wayne Carpendale ausrastet…

… dann kann es sich nur um die neue Werbekampagne der Felix Burda Stiftung handeln. Der diesjährige Darmkrebsmonat März steht unter dem Motto „Präventiophobie – Wenn die Angst vor der Darmkrebsvorsorge größer ist als die Angst vor dem Krebs“. Die Felix Burda Stiftung will mit diesem erfundenen Terminus augenzwinkernd auf Vorbehalte gegenüber der Vorsorge aufmerksam machen. Ein TV-Spot, gedreht mit der Kabarettistin Sissi Perlinger und Schauspieler Wayne Carpendale, aufmerksamkeitsstarke Anzeigenmotive und Radio-Spots zeigen sehr plakativ, dass Ängste oft skurrile Züge annehmen und im Fall der Darmkrebsvorsorge am Ende tödlich sein können.

Angst vor Hühnern, Blumen, Trockenheit, oder der Darmkrebsvorsorge

Ängste und Phobien nehmen oft skurrile Züge an und verleiten Menschen dazu, gegen ihre Vernunft zu handeln. Dieses Motiv greift die Felix Burda Stiftung mit ihrer neuen Werbekampagne auf. Ziel ist es, zu verdeutlichen, dass es ziemlich skurril ist, mehr Angst vor der Vorsorgeuntersuchung zu haben als vor der Erkrankung selbst. Die Kampagne will Mut machen, Ängsten mit einem gewissen ironischen Abstand zu begegnen und zeigt auf, dass Prävention nur dann Sinn macht, wenn man noch keine Beschwerden hat. Denn der beste Schutz vor Darmkrebs ist die rechtzeitige Vorsorge.

Kurze Szenen, schnelle Schnitte, grelle Farben und ein skurriles Set-Design

Erdacht und konzipiert wurde der TV-Spot von der Werbeagentur Serviceplan Health & Life, München. Die Schauspieler Sissi Perlinger und Wayne Carpendale, er ist selbst familiär für die Erkrankung Darmkrebs vorbelastet, zeigen sich in den Rollen des irren Phobikers und der aufklärenden Ärztin. Die am Ende spricht: „Es gibt viele Phobien. Aber nur eine kann tödlich sein: Präventiophobie. Die Angst vor der Darmkrebsvorsorge!“


Warum ein Spot, der mit Ironie und Ängsten spielt?

„Kurz gesagt: Mit Ironie lassen sich Ängste oft leichter entlarven und überwinden. Noch immer sind es nur rund 1,8 Prozent der anspruchsberechtigten Frauen und Männer, die jedes Jahr die Vorsorge in Anspruch nehmen. Und das, obwohl Studien ganz klar zeigen, Darmkrebsprävention wirkt. 139.000 Todesfälle und 290.000 Neuerkrankungen konnten seit Einführung der Vorsorgekoloskopie verhindert werden. Das sind doch großartige Zahlen.“

Carsten Frederik Buchert, Director Marketing & Communications der Stiftung


Das Konzept der Vorsorge wird nicht verstanden

Keine Probleme mit dem Darm zu haben und die Angst vor der Untersuchung sind laut Robert Koch-Institut die häufigsten Gründe für die Nicht-Teilnahme. Ein aktuelles Forschungsprojekt der Hochschule Fresenius in München zeigt: 32 Prozent der Befragten über 45 Jahre, die aktuell nicht zur Vorsorge gehen, würden dies erst beim Auftreten von Symptomen tun.

„Dies verdeutlicht uns“, so Buchert, „Prävention wird immer noch falsch verstanden. Statt als gesunder Mensch Prävention zu betreiben, wird der Vorsorge geradezu phobisch aus dem Weg gegangen. Bis es dann womöglich zu spät ist!“

Der Spot „Präventiophobie“ wird ab Mitte Februar 2020 pro bono auf zahlreichen TV-Sendern ausgestrahlt, die den Darmkrebsmonat März unterstützen.

Zum 19. Mal steht der März in ganz Deutschland im Zeichen der Darmkrebsvorsorge. Ausgerufen von der Felix Burda Stiftung, der Stiftung "LebensBlicke" und dem "Netzwerk gegen Darmkrebs e.V.", engagieren sich in diesem Monat Medien, Gesundheitsorganisationen, Unternehmen, Städte, Kliniken und Privatpersonen konzertiert für die Prävention von Darmkrebs.

Burda bewegt

Die Felix Burda Stiftung wurde 2001 auf Wunsch von Felix Burda, dem Sohn von Hubert Burda und Christa Maar gegründet. Er starb am 25. Februar 2001 mit nur 33 Jahren an Darmkrebs. In seinem Namen klärt die Stiftung seither über die Chancen von Prävention bei Darmkrebs auf und kämpft für ein besseres Vorsorgesystem. Aus einem persönlichen Schicksal und einer persönlichen Initiative ist mit der Felix Burda Stiftung bis heute eine der bekanntesten, gemeinnützigen Institutionen in der deutschen Health Community entstanden – die bereits viel bewegt hat und Menschenleben rettet.

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Weitere Impressionen & Downloads

Ein Kampagnenmotiv: Germanophobie - die Angst vor deutscher Kultur © Felix Burda Stiftung

Ein Kampagnenmotiv: Caligynephobie - die Angst vor schönen Frauen © Felix Burda Stiftung

Ein Kampagnenmotiv: Chaetophobie - die Angst vor Haaren © Felix Burda Stiftung

Ein Kampagnenmotiv: Alektorophobie - die Angst vor Hühnern © Felix Burda Stiftung

Ein Kampagnenmotiv: Gymnophobie - die Angst vor Nacktheit © Felix Burda Stiftung

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