Print macht stark
29.10.2019

Print gibt stillen Helden eine Stimme

Print macht stark
29.10.2019

Print gibt stillen Helden eine Stimme

Stille Helden unterstützen und ihnen dabei helfen, mit ihrem Engagement lauter zu werden –  auch das kann Print. Christine Wagner-Behrendt und Markus Behrendt aus Kassel sind solche Helden. Ihr Sohn Jascha verunglückte vor 13 Jahren schwer und muss seitdem rund um die Uhr beatmet und gepflegt werden. Mit ihrem Verein „IntensivLeben“ helfen die beiden heute Familien mit Kindern, die ein ähnliches Schicksal erlitten haben, und machen auf die Situation von Kindern und Jugendlichen aufmerksam, die nicht selbst atmen können, und in jeder Minute betreut werden müssen. Für ihr Engagement erhielten sie im vergangenen Jahr den Bambi in der Kategorie „stille Helden“. Außerdem wird der Verein mit Pate Nico Rosberg 2018 und 2019 von der Tribute to Bambi-Stiftung gefördert. Die Burda-Initiative hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kindern in Not zu helfen, und dafür die mediale Aufmerksamkeit rund um Bambi zu nutzen. Seit der Gründung 2001 hat die Stiftung über 150 gemeinnützige Organisationen unterstützt und über neun Millionen Euro an Geld- und Sachspenden für notleidende Kinder in Deutschland gesammelt. Wie die Behrendts von der monetären und vor allem medialen Hilfe profitieren, erzählen sie selbst.

Frau Wagner-Behrendt, Herr Behrendt, Ihr Verein „IntensivLeben“ wurden im vergangenen Jahr mit dem Bambi ausgezeichnet. Was hat sich seitdem verändert?

Diese außergewöhnliche Auszeichnung und die begleitende redaktionelle Berichterstattung vor allem in Printmedien haben uns geholfen, eine erhöhte mediale Aufmerksamkeit für die Anliegen von Kindern und Jugendlichen zu bekommen, die zum Leben dauerhaft auf intensivmedizinische Pflege angewiesen sind. Dadurch erreichen wir sehr viel mehr Menschen, die uns helfen können, betroffene Familien zu entlasten, und den Kindern trotz ihrer schweren Erkrankung einen lebenswerten Alltag zu ermöglichen.

Sie sind als „stille Helden“ nicht leise, setzen sich gegen den ambulanten Pflegenotstand in Deutschland ein. Welchen Mehrwert haben speziell journalistische Printmedien, wenn es darum geht, auf Missstände aufmerksam zu machen?   

Printmedien können ein Sprachrohr für die Anliegen von Menschen sein, denen es im Alltag oft an der notwendigen Unterstützung und Aufmerksamkeit fehlt. Durch journalistische Recherchen kann ein Thema in einen breiteren gesellschaftlichen Kontext eingeordnet werden und so eine Bedeutung erlangen, die über die eigenen, persönlichen Erfahrungen hinausreicht. Dabei erweisen sich Informationen aus Printmedien oft als beständiger und langlebiger als manche andere Foren.

Wie würden Sie folgenden Satz ergänzen: „Dank Print sind wir …“

...im vergangenen Jahr über unsere regionalen Grenzen hinaus zu einem Fürsprecher und Vertreter der Belange von intensivpflichtig erkrankten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen geworden.

 

 

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