Unser Corporate Carbon Footprint

 

Seit 2020 bilanziert Burda jährlich seinen Corporate Carbon Footprint für die gesamte Unternehmensgruppe. Ziel ist es, durch präzise Analysen Prozesse im Unternehmen zu optimieren, Emissionen zu verhindern, bzw. so weit wie möglich durch zielgerichtete Maßnahmen zu reduzieren.

Der Corporate Carbon Footprint enthält die Emissionen sämtlicher inländischer und ausländischer Gesellschaften in UK, Frankreich, Polen, Tschechien und Asien, an denen Burda zu mehr als 50 Prozent beteiligt ist.

Internationaler Standard und Scope-Kategorien

Die Berechnung des Corporate Carbon Footprints folgt dem Greenhouse Gas Protocol. Dabei werden alle Treibhausgasemissionen einberechnet - neben CO2 bspw. auch Methan sowie Fluorgase.

Die Emissionen werden in indirekte vor- und nachgelagerte sowie direkte Unternehmens-Emissionen kategorisiert und berücksichtigen alle drei Arten der Scopes: direkte Emissionen, die z.B. durch die Produktion von Strom und Wärme in den Burda-eigenen Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen verursacht werden (Scope 1), indirekte Emissionen durch externen Energiebezug (Scope 2) sowie weitere indirekte Emissionen entlang der Wertschöpfungskette, von der Logistik, Geschäftsreisen bis hin zu Material für den Druckprozess und die Nutzung verkaufter Produkte (Scope 3).

Überblick über die Gesamtemissionen

Im Jahr 2024 lagen die Gesamtemissionen von Burda bei 232.800 Tonnen CO2e.

Für eine detaillierte Berechnung der Emissionen werden seit 2023 sämtliche relevante Kategorien des Greenhouse Gas Protokolls mit einbezogen und die Datenbasis kontinuierlich optimiert. Dies führte zu einer leichten Steigerung der absoluten Zahlen des Corporate Carbon Footprints. Im bereinigten Vergleich zeigt sich jedoch eine Reduktion um 4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Einsparungen sind vor allem auf wirkungsvolle Reduktionsmaßnahmen zurückzuführen – etwa auf den Ausbau von Ökostrom bei den Burda Gebäuden und die Nutzung emissionsärmerer Papiere.

Abbildung 1: Entwicklung CO2e-Emissionen 2023-2024 – erweitert um neue Bilanzkategorien (HBM-Nachhaltigkeitstool, Stand: 02.12.2025)

Verteilung der Emissionen nach Scopes

Im Jahr 2024 entfielen die CO2e-Emissionen zu 7 Prozent auf Scope 1, zu 9 Prozent auf Scope 2 und zu 84 Prozent auf Scope 3.

Eingekaufte Dienstleistungen und Güter wie Druckmaterialien verursachten mit 28 Prozent einen Großteil der Emissionen, gefolgt von Papieren mit 27 Prozent. Die Nutzung digitaler Produkte wie Websites oder Apps waren für 9 Prozent der Emissionen verantwortlich.

Abbildung 2: CO2e-Emissionen 2024 nach Scopes (HBM-Nachhaltigkeitstool, Stand: 02.12.2025)

Image © Dave Hoevler, Unsplash

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